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Masernfall in Vorarlberg

Masern
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In Vorarlberg wurde der erste bestätigte Fall von Masern gemeldet. Die Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) warnt vor der leichten Übertragbarkeit und der potenziellen Gefährlichkeit der Krankheit. Sie appelliert dringend an die Bürger, sich impfen zu lassen, um sich selbst und andere zu schützen.

Österreichweit wurden seit Jahresbeginn bereits über 100 Masernfälle gemeldet. Besonders betroffen sind die Bundesländer Wien und Tirol, mit 24 bzw. 23 bestätigten Erkrankungen.

Masern sind hochansteckend und können schwerwiegende Komplikationen verursachen. Die Krankheit wird durch das Masernvirus übertragen, das durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen verbreitet wird. Symptome sind unter anderem Fieber, Schnupfen, Husten, Bindehautentzündung und der typische Hautausschlag.

Die Impfung ist der beste Schutz gegen Masern. Die Gesundheitslandesrätin betont, dass eine hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung notwendig ist, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Die Masernimpfung wird in Österreich im Rahmen des kostenlosen Impfprogramms angeboten. Kinder erhalten die erste Impfung im Alter von 11 bis 14 Monaten und die zweite Impfung im Alter von 15 bis 23 Monaten. Erwachsene, die noch nicht geimpft wurden oder unsicher sind, ob sie ausreichend geschützt sind, können ihre Impfung beim Hausarzt nachholen.

Die Gesundheitslandesrätin appelliert an die Bevölkerung, die Impfung ernst zu nehmen und sich rechtzeitig impfen zu lassen. Nur so könne man die Ausbreitung der Masern eindämmen und vulnerable Gruppen schützen.

Die Gesundheitsbehörden in Vorarlberg haben alle notwendigen Massnahmen ergriffen, um den Ausbruch der Krankheit einzudämmen. Es wird empfohlen, bei Verdacht auf eine Masernerkrankung den Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Die Bevölkerung wird gebeten, aufmerksam zu sein und mögliche Symptome ernst zu nehmen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um schwere Komplikationen zu vermeiden.

Masern sind eine ernstzunehmende Krankheit, die durch Impfungen vermeidbar ist. Die Gesundheitslandesrätin appelliert daher nochmals eindringlich an alle Bürger, ihren Impfstatus zu überprüfen und sich gegebenenfalls impfen zu lassen. Nur gemeinsam könne man die Ausbreitung der Masern stoppen und die Gesundheit der Bevölkerung schützen.

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