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Google löscht Daten aus dem Inkognito-Modus nach Vergleich

google Zürich
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Google und mehrere Kläger einigten sich in einem Vergleich. Das Unternehmen löscht nun gesammelte Daten aus dem Inkognito-Modus. Eine Klage von 2020 warf Google vor, Nutzer zu täuschen. Der Konzern informierte nicht ausreichend über das Sammeln von Daten.

Statt Schadenersatz in Milliardenhöhe zu zahlen, lenkte Google ein. Der Tech-Gigant verpflichtet sich zu mehr Transparenz. Zukünftig klärt er Nutzer darüber auf, welche Informationen der Inkognito-Modus speichert und welche nicht.

Google beteuert, die Daten nie Personen zugeordnet zu haben. Trotzdem müssen sämtliche Felder gelöscht werden, die möglicherweise von Inkognito-Nutzern stammen. Den Klägern steht es frei, individuelle Forderungen zu stellen. 50 Parteien machten davon bereits Gebrauch.

Der Vergleich zwingt Google zum Umdenken. Nutzer dürfen mehr Offenheit und Klarheit erwarten, wenn sie den Inkognito-Modus verwenden. Die Einigung schafft Präzedenzfälle für den Datenschutz im Internet.

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