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Gemeinde Ruggell prüft Windenergie für stabile Stromversorgung

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Die Gemeinde Ruggell setzt auf Windenergie als Ergänzung zu Photovoltaikanlagen, um die Stromversorgung zu stabilisieren und die Energiekosten zu senken. Nach intensiven Beratungen hat der Gemeinderat eine vertiefte Abklärung genehmigt. Ein geeigneter Standort am Rheinufer wurde identifiziert, der günstige Windverhältnisse bietet und ökologisch unbedenklich ist.

Nun wird mit einem intensiven Dialog mit der LIGEN Initiativgruppe für Energie-Nachhaltigkeit, den Liechtensteinischen Kraftwerken (LKW) und der Regierung bezüglich der Nutzung von Windenergie gesprochen. Ziel ist es, herauszufinden, wie Windenergie in Ruggell effektiv genutzt werden kann und welchen entscheidenden Beitrag sie zur Stärkung der Stromversorgungssicherheit leisten könnte.

Besonders wird auf den Schutz von Natur und Tieren geachtet, wobei Studien das Kollisionsrisiko von Vögeln mit Windrädern relativ gering einschätzen. Die Gemeinde plant, sich selbst am Kraftwerk zu beteiligen und prüft die Einbindung von Privathaushalten und Unternehmen, um die Standortattraktivität zu erhöhen. Diese Initiative wird als entscheidender Schritt zur Unabhängigkeit vom ausländischen Strommarkt und zur Bekämpfung steigender Strompreise betrachtet.

Mögliche Beteiligung von Privaten und Unternehmen

Am Standort in Rheinnähe werden nun Windmessungen durchgeführt und vertiefte Abklärungen in enger Zusammenarbeit mit der Regierung und den LKW vorgenommen. Falls der Standort als geeignet erachtet wird, plant die Gemeinde Ruggell, sich selbst am Kraftwerk zu beteiligen. Dies würde zu erheblichen Senkungen der Energiekosten für öffentliche Liegenschaften führen.

Die Gemeinde erwägt auch eine Beteiligung von Privathaushalten und Unternehmen aus Ruggell, um die Standortattraktivität zu steigern. Insbesondere für Haushalte, die keine Photovoltaikanlage realisieren können, könnte die Beteiligung an einem Windkraftwerk eine sinnvolle Investitionsalternative darstellen.

Gemeinderat möchte breite Diskussion

Vorsteher Christian Öhri lädt Bürger ein, Fragen und Anregungen zu dem Vorhaben einzureichen und an einer transparenten Diskussion teilzunehmen. Bis 2. Oktober können per Email an christian.oehri@ruggell.li Meinungen und Kritik zum Projekt eingereicht werden. In der Gemeinderatssitzung am 4. Oktober werden diese dann erörtert.

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2 Kommentare

Silvia 27. September 2023 - 13:27

Obwohl bekannt ist, dass schon hunderte von Vögeln durch Windräder gestorben sind, ist es unverständlich, dass Windräder trotzdem aufgestellt werden. Zudem sind diese absolut nicht stromsparend. Das weiss ich von Menschen in Deutschland, die seither mehr Stromkosten haben.

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Fidel 28. September 2023 - 11:31

Die Schredderung der Vögeln durch die Windräder ist allgemein bekannt, ebenso der Einfluss bei Tag und Nacht durch das Rotieren der Windräder. Die Kosten für den Strom wird dadurch weiter in die Höhe getrieben, deshalb müssen sich staatliche Stellen daran beteiligen, denn wirtschaftlich lässt sich kein Windrad betreiben. Sehen Sie dazu diesen Artikel aus der NZZ, der die desaströse dt. Energiepolitik visualisiert.
https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681?reduced=true

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