Startseite Ausland Deutsche Regierung und Gewerkschaften einigen sich auf Gehaltserhöhung

Deutsche Regierung und Gewerkschaften einigen sich auf Gehaltserhöhung

Kanzleramt in Berlin
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In Deutschland haben die Regierungsbeamten und Gewerkschaften eine Einigung für eine Gehaltserhöhung von mehr als 2,5 Millionen öffentlichen Arbeitnehmern erzielt. Die Vereinbarung beendet einen langwierigen Streit und verhindert mögliche umfassende Streiks. Die Gewerkschaft ver.di hatte auf hohe Gehaltserhöhungen gedrängt, da Deutschland wie viele andere Länder mit hoher Inflation zu kämpfen hat.

Die Vereinbarung sieht Einmalzahlungen von insgesamt 3.000 Euro pro Mitarbeiter vor, wobei die ersten 1.240 Euro im Juni und monatliche Zahlungen von 220 Euro bis Februar erfolgen. Im März wird das monatliche Gehalt für alle um 200 Euro erhöht, gefolgt von einer Gehaltserhöhung von 5,5%. Die Vereinbarung läuft bis Ende 2024. Ver.di hatte ursprünglich eine einjährige Vereinbarung mit einer Erhöhung von 10,5% angestrebt.

Die Einigung wurde auf der Grundlage eines Vorschlags von Schlichtern erzielt, die nach dem Scheitern der Gespräche im vergangenen Monat eingesetzt wurden. Ver.di-Vorsitzender Frank Werneke sagte, dass die Gehaltserhöhungen im nächsten Jahr für die meisten Mitarbeiter eine Erhöhung von über 11% ausmachen werden. Die jährliche Inflationsrate in Deutschland hat sich von den Niveaus, die sie Ende letzten Jahres erreicht hatte, verringert, ist aber immer noch hoch. Sie betrug im März 7,4%.

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