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Stiftung Zukunft.li präsentiert Gesundheitsstudie

Thomas Lorenz Stiftung Zukunft.li
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Die Stiftung Zukunft.li präsentierte heute ihre neuste Studie zur obligatorischen Krankenversicherung in Liechtenstein. Sie analysiert das Kostenwachstum und vergleicht die Situation mit den Schweizer Nachbarkantonen St. Gallen und Graubünden. Das Ergebnis: Liechtensteiner zahlen 20 Prozent mehr für ihre Gesundheit.

Die OKP-Kosten steigen jährlich um 2,6 Prozent. Hauptgründe sind die alternde Bevölkerung und falsche Anreize im System. Liechtensteiner gehen 10 Prozent häufiger zum Arzt als ihre Nachbarn. Die höheren Kosten zeigen sich in fast allen Leistungsbereichen und nehmen ab 55 Jahren deutlich zu.

Die Studie sieht einen wesentlichen Grund in der geringeren Kostenbeteiligung der Versicherten. In der Schweiz wählen viele eine höhere Franchise und zahlen dafür weniger Prämien. Studien belegen: Franchisen und Selbstbehalte senken die Gesundheitskosten, da Versicherte Leistungen bewusster nutzen.

Die Stiftung Zukunft.li fordert deshalb mehr Anreize für alle Versicherten. Statt Befreiungen für Kinder und Senioren soll es gezielte Prämienverbilligungen geben. Mehr Franchisenstufen und ein Wechsel nur alle drei Jahre sollen das «Franchisen-Hopping» eindämmen.

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