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Wie weit ist Liechtenstein bei eGouvernement?

Regierungschef Daniel Risch und Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni.
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Liechtenstein zeigt einmal mehr, wie entschlossen es seinen Weg in die digitale Zukunft geht. Zum Weltfernmeldetag am Freitag unterstreichen Regierungschef Daniel Risch und seine Stellvertreterin Sabine Monauni die Fortschritte und blicken auf spannende Entwicklungen voraus.

Seit 2012 verfolgt das Land dank des E-Government-Gesetzes einen klaren Kurs: Behörden und Unternehmen müssen digital kommunizieren, während Bürger stets eine analoge Option haben. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die elektronische Identität (eID.li), die seit April 2020 erhältlich ist und als Dreh- und Angelpunkt für sämtliche digitale Dienste dient.

«Wir investieren mehr in IT als in Strassen.»

Daniel Risch

Mit einer Digitalisierungs-Roadmap gelingt eine zielgerichtete Umsetzung von IT-Projekten. Die Investitionen sprechen für sich: Über CHF 28 Millionen flossen in den letzten drei Jahren in den digitalen Ausbau. Highlights sind neben der eID die Einführung des elektronischen Führerscheins, des Gesundheitsdossiers und des digitalen Baubewilligungsverfahrens.

Neue Projekte wie eSignatur, eVertretung für Unternehmen und ein Servicekonto für Bürger und Unternehmen zeigen: Die digitale Transformation schreitet voran. Nächste Schritte sind unter anderem ein digitales Langzeitarchiv und das eHandelsregister.

Daniel Risch betont, dass die Etablierung neuer Dienste Zeit braucht, sieht Liechtenstein jedoch im internationalen Vergleich gut positioniert. Das kleine Fürstentum ist digital „voll auf Kurs“ und beweist, dass Fortschritt und Innovation keine Frage der Grösse sind.

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