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Souveräner Staat und eigenes Landesspital in Vaduz

Gesundheit
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In der ganzen Debatte betreffend des Ergänzungskredits rund um den Neubau des Landesspitals taucht immer wieder die Grössen- und Standortfrage auf. Braucht ein Land wie Liechtenstein überhaupt ein eigenes Landesspital? Ja – braucht es. Einerseits sind wir auf eine eigene Grundversorgung angewiesen, ein eigenes Spital bietet uns im Notfall kurze Wege und wir behalten dadurch eine nicht unerhebliche Wertschöpfung im Land; hierzu zählen unter anderem das Know-how, Zulieferbetriebe, Steuern und einiges mehr. Andererseits sind da aber auch die Arbeits- und Ausbildungsplätze, die das Spital bietet: über 200 attraktive Arbeitsplätze bietet unser Landesspital – dieses Wissen darf im Kontext unseres Arbeitsmarktes auf keinen Fall untergehen. Mit einem JA geben wir eine Perspektive und stellen sicher, dass das Know-How im Land bleibt.
Ein weiteres Thema ist der Standort: die landeseigene Parzelle eingangs von Vaduz, nahe der Autobahn, gut erschlossen, inmitten unseres Landes, das rote Kreuz als Nachbar und die Gemeinde Vaduz, die als Standortgemeinde 8,1 Mio. Franken an den Neubau beiträgt. Hier darf durchaus die Frage an die Kritiker gestellt werden, welcher andere Standort das alles bieten kann?
Letztendlich gilt es abzuwägen, was wir denn wirklich wollen – bei einem JA: wir wollen eine Perspektive in Form eines modern gebauten Landesspitals als Grundlage für effiziente Prozesse und hohe Qualität.

Daniela Ospelt
für das PRO-KOMITEE „JA“ ZUM ERGÄNZUNGSKREDIT NEUBAU LANDESSPITAL

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