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Monitoringbericht zu Extremismus in Liechtenstein veröffentlicht

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Das Liechtenstein-Institut hat im Auftrag der Regierung den «Extremismus in Liechtenstein – Monitoringbericht 2023» erstellt. Der Bericht dokumentiert umfassend Ereignisse und Entwicklungen im Bereich Extremismus.

Besonders die diskriminierende Onlinekommunikation, sogenannte «Hatespeech», nimmt zu. Sie überschreitet oft die Grenzen der freien Meinungsäusserung. Der Staat muss gegen solche Hassrede vorgehen, die unter bestehende Strafbestimmungen fallen kann.

Der Bericht basiert auf Recherchen in Tageszeitungen und Datenanfragen an Institutionen. Er definiert den Begriff Extremismus, präsentiert empirische Ergebnisse und stellt nationale Akteure vor, die sich mit der Bekämpfung des Extremismus beschäftigen.

2023 gab es in Liechtenstein keine grösseren Gewaltvorfälle mit extremistischem Hintergrund. Doch der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und der Nahost-Konflikt haben die Sicherheitslage verschärft. Eine Bombendrohung in Vaduz verdeutlichte dies.

Extremisten nutzen das Internet zur Verbreitung von Propaganda und zur Vernetzung. Liechtenstein hat Massnahmen umgesetzt, um die Strafverfolgung auch in der digitalisierten Welt zu gewährleisten.

Prävention spielt eine wichtige Rolle, um Radikalisierung entgegenzuwirken. Dafür werden behördliche Vernetzung und präventive Massnahmen weiterentwickelt.

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