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Schweizer Gletscher schmelzen angesichts steigender Temperaturen weiter

Schweizer Gletscher
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Die malerischen Schweizer Alpen, bekannt für ihre weissen Schneefelder und majestätischen Gletscher, erleben eine drastische Veränderung, da steigende Temperaturen ihren Tribut fordern. Schweizer Gletscher, die lange Zeit Symbole natürlicher Schönheit waren, schmelzen in besorgniserregendem Tempo, wobei 2022 das schlimmste Jahr für die Gletscherschmelze war, seit vor über einem Jahrhundert Aufzeichnungen begannen.

Laut Daten des Schweizer Gletscherüberwachungsnetzwerks (GLAMOS) verloren die Gletscher in der Schweiz im Verlauf des Jahres 2022 erstaunliche 6 % ihres Volumens. Dieser besorgniserregende Trend dürfte sich bei der Messung des Eisverlusts leitet, auch 2023 fortsetzen.

Die globale wissenschaftliche Gemeinschaft überwacht Gletscher weltweit genau, um Beweise für die globale Erwärmung zu sammeln, da die Temperaturen weiter steigen. In der Schweiz erreichten die Temperaturen im August durchschnittlich 15,5 Grad Celsius, was 1.2° C über den normalen Werten liegt und den August zu einem der zehn wärmsten in der Geschichte des Landes macht.

In Crains Montana verzeichnete die staatliche Agentur MeteoSchweiz am 24. August eine neue Rekordtemperatur von 31.5° C, was das Ausmass der Auswirkungen der Hitzewelle verdeutlicht.

Das GLAMOS-Team hat nun seine Sommermessungen am Glacier de la Plaine Morte in Crans-Montana begonnen, der sich in 3’000 Metern Höhe inmitten der atemberaubenden Landschaften der Südwestschweiz befindet. Während die Welt mit den Folgen des Klimawandels ringt, dient das Schicksal dieser einst unveränderlichen Naturschönheiten als eindringliche Mahnung an die dringende Notwendigkeit globaler Massnahmen zur Bekämpfung steigender Temperaturen und ihrer verheerenden Auswirkungen auf unsere Umwelt.

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