Startseite InlandLandtag FBP möchte der Regierung helfen, einen Schritt vorwärtszukommen

FBP möchte der Regierung helfen, einen Schritt vorwärtszukommen

FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry und Bettina Petzold-Mährbei der Pressekonferenz der FBP zur Vorstellung der Initiative zur Erhöhung der Familienzulagen
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Im aktuellen Regierungsprogramm für die Jahre 2021 bis 2025 betont die Regierung, dass die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich von hoher Bedeutung ist. Insbesondere im schulischen Kontext sollen Massnahmen ergriffen werden, um allen Einwohnern den Zugang zur Bildung zu erleichtern. Hierzu gehören der Ausbau von Blockzeiten und eine mögliche Verbesserung des Angebots an Tagesschulen.

Jedoch gibt es Bedenken bezüglich dieser Massnahmen. Kritiker argumentieren, dass ein Ausbau der Blockzeiten und Tagesschulen private Betreuungseinrichtungen im schulischen Kontext, die sogenannten Tagesstrukturen, konkurrenzieren könnte. Stattdessen wird die Konsolidierung der verschiedenen Schul- und Betreuungssysteme als prioritäres Ziel angesehen, wie es auch in der aktuellen Bildungsstrategie 2025plus festgehalten ist. Es stellt sich die Frage, wann die Regierung oder das verantwortliche Ministerium beabsichtigen, diesen Zielen auch tatsächlich Taten folgen zu lassen, insbesondere angesichts der knappen eineinhalb Jahre bis zum Ende der Legislaturperiode.

Motion im September-Landtag gescheitert

Die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) hatte im September in Form einer Motion versucht, die Regierung zu einem schnelleren Handeln in dieser Angelegenheit zu bewegen. Die Motion wurde bewusst gewählt, da die notwendigen Grundlagen für die Umsetzung bereits vorhanden sind und zwei Jahre als realistische Zeit angesehen wurden, um die Konsolidierung der verschiedenen Schul- und Betreuungssysteme voranzutreiben. Eine Mehrheit des Landtags bevorzugte jedoch den gemächlicheren Weg eines Postulates.

FBP reicht Postulat ein

Heute reichte die FBP nun zum selben Thema ein Postulat ein. Dementsprechend werden nun die Motionäre zu Postulanten in der Hoffnung, dass die Landtagsabgeordneten, welche sich im September für ein Postulat ausgesprochen haben, das im November-Landtag auch tun werden

In einer Presseaussendung zeigt sich die FBP überzeugt, dass eine Motion das angemessenere Mittel gewesen wäre. Insbesondere die Interessen von Kindern, die aufgrund fehlender Ganztagesbetreuung nicht in ihrer Wohngemeinde zur Schule gehen können, sowie berufstätiger Eltern und privater Betreuungseinrichtungen stehen im Fokus der Diskussion. Auch die Belastung der Pädagogen durch zusätzliche Betreuungsaufgaben im Zusammenhang mit Blockzeiten sowie die Herausforderungen für finanziell schlechter gestellte Gemeinden möchte die FBP thematisieren.

Die Debatte über die effektivste Vorgehensweise zur Umsetzung der Bildungsstrategie 2025plus setzt sich fort.

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