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Schwerer Unfall auf der Autobahn A13: Fahrerflucht

Autobahn A13

Heute Nacht ereignete sich auf der Autobahn A13 ein schwerer Unfall mit Fahrerflucht und anschliessender Folgekollision. Bei dem Vorfall wurden zwei Personen verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Der Unfall ereignete sich gegen 00:30 Uhr am Freitagmorgen. Ein 71-jähriger Mann war mit seinem Auto und seiner 73-jährigen Beifahrerin auf dem Weg von Kriessern in Richtung Sargans unterwegs. Kurz nach dem Tunnel Montlingen wurde das Fahrzeug des 71-Jährigen von einem nachfolgenden Auto gerammt. Dadurch verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Mittelleitplanke und wurde anschliessend auf dem Normal- und dem Pannenstreifen zum Stillstand gebracht. Der Fahrer des nachfolgenden Autos entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Kurze Zeit später fuhr ein 30-jähriger Mann in dieselbe Richtung und bemerkte das stillstehende Fahrzeug zu spät. Sein Auto prallte in das Heck des 71-Jährigen. Der Fahrer des ersten Autos erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die 73-jährige Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschliessend wurde sie mit unbestimmten Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Fahrer des nachfolgenden Autos konnte einige Stunden später von der Kantonspolizei Thurgau gestoppt und kontrolliert werden. Es handelt sich um einen 34-jährigen Mann, der als fahrunfähig eingestuft wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen musste er eine Blut- und Urinprobe abgeben.

Bei dem Einsatz waren neben der Kantonspolizei St. Gallen mehrere Streifenwagen, ein Notarzt, zwei Rettungswagen und die Rega (Schweizerische Rettungsflugwacht) beteiligt. Auch die Feuerwehr Mittelrheintal war vor Ort im Einsatz.

Die Autobahn A13 musste im betroffenen Abschnitt zwischen Kriessern und Oberriet in Richtung Sargans für mehrere Stunden gesperrt werden, um den Unfall aufzunehmen und die Fahrzeuge zu bergen. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch ermittelt.

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