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Verkehrspolitische Umweltverschmutzung und Hindernisse

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Neben allen anderen Baustellen im Land erhitzt derzeit die Herrengasse in Vaduz die Gemüter. Der beauftragte Bauingenieur plant für die 350 Meter eine Bauzeit von einem Jahr! Damit es nicht noch länger dauert, müsse der Verkehr in südlicher Richtung über ein Provisorium über den Vaduzer Rheindamm umgeleitet werden. Das ist ein kostspieliges Provisorium, weil er und die Gemeinde Vaduz seit Oktober 2021, trotz klarer Gemeindeabstimmung, das beschlossene Umfahrungsprojekt Rheindamm bis heute nicht umgesetzt haben.

Die nördliche Umfahrung geht durch die Herrengasse, nicht mehr durch die Egertastrasse, wie bisher. Zum Schutz der Anwohner in der Egerta wurde kurzerhand eine Schranke geplant und installiert, die nur wenige Tage hielt! Sie wurde ebenfalls kurzerhand (von der LIEmobil ?) demoliert und musste durch teures Sicherheitspersonal ersetzt werden. Unabhängig von Schranke oder Sicherheitspersonal: Der Schutz der dortigen Anwohner bedingt nun, dass rund 7’500 Autos täglich einen Umweg fahren, «der einen Kilometer länger ist, damit ein Abschnitt von rund 350 Metern wieder auf Vordermann gebracht werden kann» («Vaterland» vom 11. Mai). Das heisst, es werden in diesem Jahr täglich rund 7500 km mehr gefahren als bisher, macht in einem Jahr 2.7 Mio. Kilometer!

Einige haben es bereits gemerkt: Man kann mit ein wenig Insiderwissen durch andere Quartiere – die noch keine Schranke bekommen haben – ausweichen. Lässt die neu entwickelte Schrankenpolitik ganz neue Perspektiven zu?

MOVE-LI.li

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