Startseite Inland Liechtenstein glänzt in Venedig mit kreativer Ausstellung

Liechtenstein glänzt in Venedig mit kreativer Ausstellung

Regierungsrat Manuel Frick, Karin Ospelt, Ursula Wolf und Elmar
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Erstmals präsentiert sich Liechtenstein parallel zur 60. Kunstbiennale mit einer eigenen Ausstellung in Venedig. Kulturminister Manuel Frick stellte gemeinsam mit dem Kuratorenduo Ursula Wolf und Elmar Gangl sowie der Liechtensteinischen Künstlerin Karin Ospelt das spannende Konzept vor.

Die Ausstellung findet in einem ehemaligen Verkaufslokal unweit der berühmten Galleria dell’Accademia statt. Im Mittelpunkt steht das «Klafter» – ein traditionelles Längenmass, das 2017 offiziell durch den Quadratmeter ersetzt wurde, aber als Kulturgut in den Köpfen weiterlebt.

Was ist Kunst Wert?

Thematisch auseinandersetzen möchte sich Karin Ospelt in ihrer Videoinstallation mit dem Wert der Kunst. Sie knüpft damit an die Bedeutung des Klafters als handfesten Wert an. Den wie bei einem Grundstück hänge es bei einem Kunstwerk davon ab, wo es liegt. Im Museum ist es deutlich höher bewertet, als in einem Atelier.

Dazu stellt sich auch die Frage, was der Auftritt an der Kunstbiennale den Steuerzahler wert ist? Der Auftritt in Venedig wird vom Ministerium mit 50’000 Franken und von der Kulturstiftung Liechtenstein mit zusätzlichen 10’000 Franken unterstützt. Regierungsrat Frick betonte, dass dies im Vergleich zu den Beiträgen für die grossen Länderpavillons ein überschaubarer Betrag sei.

Liechtenstein beweist mit dieser kreativen Ausstellung, dass auch ein kleines Land auf der internationalen Kunstbühne beeindrucken kann. Die Eröffnung findet am 18. April 2024 statt und verspricht ein kulturelles Highlight zu werden.

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