Startseite Ausland Kreuzfahrtschiff mit möglicher Cholera-Epidemie vor Mauritius gestrandet

Kreuzfahrtschiff mit möglicher Cholera-Epidemie vor Mauritius gestrandet

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Behörden in Mauritius verweigern einem Kreuzfahrtschiff mit 2.200 Passagieren das Anlegen im Hafen Port Louis. Der Grund dafür ist der Verdacht auf einen Cholera-Ausbruch an Bord des Schiffs. Rund 3.000 Menschen sitzen fest, nachdem es zu Magen-Darm-Erkrankungen gekommen ist. Auch die französische Insel La Reunion hat das Schiff abgewiesen.

Die Norwegian Dawn, ein Kreuzfahrtschiff mit 2.200 Passagieren und 1.000 Besatzungsmitgliedern an Bord, sollte eigentlich in Port Louis anlegen. Etwa 2.000 Passagiere sollten von Bord gehen, während knapp 2.300 neue Passagiere zusteigen sollten. Doch die Behörden in Mauritius verweigerten dem Schiff die Einfahrt aufgrund des Verdachts auf einen Cholera-Ausbruch.

Nachdem es an Bord zu Magen-Darm-Erkrankungen gekommen war, wurden rund 3.000 Menschen auf dem Schiff festgehalten. Die Situation wurde noch schwieriger, als auch die französische Insel La Reunion das Schiff abwies. Die Reederei arbeitet nun eng mit den Behörden zusammen und hat Proben von isolierten Passagieren genommen, um den Verdacht auf Cholera zu überprüfen.

Die Testergebnisse werden in 48 Stunden erwartet. Bis dahin bleibt die Norwegian Dawn vor der Küste von Mauritius und die Passagiere müssen weiterhin an Bord bleiben. Die Reederei bemüht sich, die Situation so gut wie möglich zu bewältigen und steht in engem Kontakt mit den betroffenen Passagieren.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob das Schiff letztendlich einen Hafen finden wird, in dem es anlegen darf. Die Passagiere hoffen auf eine schnelle Klärung und eine Lösung für ihre derzeitige Zwangssituation.

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