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Inflation im Euroraum sinkt auf 2,8 Prozent im Januar

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Die Inflation im Euroraum ist im Januar auf 2,8 Prozent gesunken, verglichen mit dem Vorjahresmonat. Dies geht aus aktuellen Daten hervor, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlicht wurden. Die sogenannte «Kerninflation», die die schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise nicht berücksichtigt, ist ebenfalls zurückgegangen.

Sowohl der Präsident der Bundesbank als auch ein Experte der VP Bank sehen die EZB auf der Zielgeraden im Kampf gegen die Inflation. Sie sind der Ansicht, dass die Massnahmen der Zentralbank Wirkung zeigen und die Preissteigerungen allmählich abflachen.

Auch die Chefvolkswirtin der KfW äusserte sich optimistisch und sieht die Voraussetzungen für eine weitere Abschwächung des Verbraucherpreisanstiegs gegeben. Sie betonte, dass die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie dazu beiträgt, die Inflation zu dämpfen.

Trotz dieser positiven Einschätzungen warnen Experten jedoch vor einer verfrühten Entwarnung. Sie betonen das fragile geopolitische Umfeld und die Entwicklung der Löhne als potenzielle Risikofaktoren. Insbesondere die laufenden Tarifverhandlungen in Deutschland könnten zu Lohnsteigerungen führen und somit die Inflation weiter antreiben.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Inflation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Die EZB wird ihre Geldpolitik weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls entsprechende Massnahmen ergreifen, um die Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten.

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