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Coop plant Gemüse und Früchte aus Albanien zu importieren

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Der schweizerische Einzelhandelskonzern Coop plant, im kommenden Frühling Verträge mit albanischen Gemüseproduzenten abzuschliessen. Coop-Chef Philipp Wyss gab bekannt, dass die albanischen Tomaten, Gurken, Zucchetti, Erdbeeren und Mandarinen die Produkte aus Spanien ergänzen sollen. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die Wasserprobleme, mit denen Spanien derzeit zu kämpfen hat.

Aufgrund der Trockenheit und des Wassermangels in Spanien sucht Coop nach Alternativen, um die Versorgung mit frischem Gemüse und Obst sicherzustellen. Neben Albanien kommen auch Griechenland und Rumänien als weitere Importländer in Frage. Besonders Rumänien bietet sich an, da rund ein Drittel der dortigen Landwirtschaftsfläche brach liegt und somit Potenzial für den Anbau von Gemüse und Früchten besteht.

Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für die Verbraucher. Aufgrund gestiegener Rohstoffpreise müssen die Preise für Produkte mit Kakao und Zucker erhöht werden. Coop befindet sich derzeit in Verhandlungen mit den Lieferanten über die Preisforderungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Verhandlungen entwickeln und inwiefern sich die Preiserhöhungen auf die Kunden auswirken werden.

Coop ist bekannt für seine nachhaltige und regionale Ausrichtung. Die Entscheidung, Gemüse und Früchte aus Albanien zu importieren, wird sicherlich kontrovers diskutiert werden. Befürworter argumentieren, dass Coop damit eine alternative Versorgungsquelle erschliesst und gleichzeitig die Abhängigkeit von Spanien reduziert. Kritiker hingegen befürchten, dass durch den Import aus Albanien lange Transportwege entstehen und somit die CO2-Bilanz belastet wird.

Coop-Chef Philipp Wyss betont jedoch, dass der Import aus Albanien nur eine vorübergehende Lösung sei und dass Coop weiterhin daran arbeite, die regionale Produktion zu stärken. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Vertragsverhandlungen mit den albanischen Gemüseproduzenten entwickeln und ob die Kunden die neuen Produkte aus Albanien annehmen werden.

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