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Horst Schädler im Gespräch: Einblick in grenzüberschreitende Verkehrsthemen

Regierungssekretär Horst Schädler
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Regierungssekretär Horst Schädler gibt tiefe Einblicke in die bevorstehenden Gespräche in Berlin, die Bedeutung der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) und ihre Aufgaben als Koordinationsplattform für grenzüberschreitende Projekte.

Am 28. Juni reisen die Regierungschefs der Internationalen Bodensee-Konferenz nach Berlin. Die Hauptziele des Treffens sind die Förderung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs und die Besserstellung der Bodensee-Region in der deutschen Verkehrspolitik. Der Austausch mit dem Bundesministerium für Verkehr und der Deutschen Bahn sei wichtig, um die Position der Region in den nationalen Verkehrsplanungen sicherzustellen, erklärt Schädler. 

“Es sind Themen, für die man in Wien, Berlin oder in Brüssel eine Zustimmung holen muss.”

Horst Schädler

Das Ziel der Berlin-Reise sei, vereint auf die Dringlichkeiten der Region hinzuweisen. “Eine optimierte Infrastruktur ist für unsere grenzübergreifende Gemeinschaft essenziell“, fügt Schädler hinzu. Schwierigkeiten durch unterschiedliche nationale Bestimmungen erfordern eine koordinierte Herangehensweise, um die Mobilität nachhaltig zu gestalten.

Als langjähriger Teilnehmer an der Internationalen Bodensee-Konferenz, einer politischen Plattform der Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein, sieht Schädler bedeutende Vorteile in dieser grenzüberschreitenden Kooperation. „Die IBK ermöglicht es uns, regionale Interessen strukturiert zu vertreten und damit effektiver auf weiterführende Entscheidungsebenen einzuwirken“, sagt der Regierungssekretär. Die Konferenz funktioniert als Impulsgeber für grenzüberschreitende Initiativen und spielt eine Schlüsselrolle in der Formulierung gemeinsamer Interessenstandpunkte.

Durch seine Position hat Schädler tiefe Einblicke in die oft komplexen Abstimmungsprozesse zwischen den verschiedenen politischen Ebenen. Er unterstreicht die Herausforderungen, die mit grenzüberschreitenden Vorhaben verbunden sind: „Es handelt sich nicht ausschliesslich um technische Umsetzungen; vielmehr sind politische Abstimmungen und das Verstehen der unterschiedlichen administrativen Strukturen entscheidend. Hierbei sind Geduld und Ausdauer gefragt.“

Ausserdem verdeutlicht er die zunehmende Bedeutung der Verkehrspolitik im Lichte von Umweltschutz und nachhaltiger Planung. „Die Entwicklung unserer Region durch verbesserte Verkehrswege führt zu einer erhöhten Lebensqualität und einer besseren ökologischen Bilanz. Diese Ziele sind eng mit den politischen Diskussionen auf allen Ebenen verwoben und benötigen unser kontinuierliches Engagement”.

Über die Person

Horst Schädler ist seit 2011 als Regierungssekretär tätig. Seine Hauptaufgabe in dieser Funktion ist es, die Sitzungen der Gesamtregierung vorzubereiten, durchzuführen und die Beschlüsse der Regierung auszufertigen. 

Zusätzlich verantwortet der Regierungssekretär die Stabsstelle Regierungskanzlei mit den Kanzleidiensten, der Abteilung Information und Kommunikation der Regierung, der Fachstelle Datenschutz, der Fachstelle Öffentliches Auftragswesen und dem Protokoll der Regierung. Die Stabsstelle unterstützt die Ministerien bei ihren Basisaufgaben. 

Schädler selbst wird in absehbarer Zeit in Pension gehen. Politische Ambitionen hegt er keine: «Ich denke, es ist an der Zeit, dass eine neue Generation übernimmt.» Die Stelle des Regierungssekretärs wurde bereits ausgeschrieben.

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1 Ihre Meinung

ich 24. Juni 2024 - 20:52

wir würden auch ohne schienenverkehr auskommmen, der ist nicht wirklich relevant, ausser bei den ökos spukt der rum.

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