Startseite Inland Auf diese Themen will die DpL im Herbst setzten

Auf diese Themen will die DpL im Herbst setzten

sommertreff der DpL
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Das malerische Vogelparadies in Mauren hat sich die DpL als Location für ihren Sommertreff ausgesucht. Vor zahlreichen Mitgliedern und ein paar wenigen Medienvertretern berichtete der DpL-Abgeordnete Thomas Rehak über anstehenden Themen und die politische Situation der Partei.

Die Stimmung in der Bevölkerung sei aktuell sehr gut. Darauf deutet auch die kürzlich veröffentlichte Online-Umfrage im «Liechtensteiner Vaterland» hin, die der DpL fast 42% der Stimmen prognostizierte. Rehak zeigte sich zwar erfreut über das Ergebnis, betonte jedoch, dass er es als unrealistisch ansieht.

«Jemand hat das manipuliert. Ich weiss nicht wer, aber es wurde manipuliert.»

Thomas Rehak

Dennoch sei klar erkennbar, dass die DpL derzeit im Aufwind ist und er zuversichtlich ist, dass die Partei bei der Wahl im nächsten Jahr sicherlich mehr als 11% erreichen wird.

Rehak führte den Erfolg der Partei auf die gezielte Ausrichtung ihrer politischen Themen zurück, die bei der Bevölkerung gut ankommen. Als Beispiel nannte er die kontroversen Debatten über Passgebühren und Franchisen. Er unterstrich jedoch, dass die Zustimmung bei Sachthemen und die Wahlergebnisse nicht eins zu eins vergleichbar sind.

Ein bedeutendes Thema, das im Herbst intensiv diskutiert werden wird, ist die Initiative zur Beteiligung des Volks an der Regierungsbildung. Er betonte, dass es sich dabei nicht explizit um eine Direktwahl der Regierung handelt. Vielmehr solle der Landtag und das Fürstenhaus weiterhin in den Prozess eingebunden bleiben. Die angestrebte Reform könne eher als eine Art Nominierungswahl betrachtet werden. Die DpL wird in Kürze eine Initiative zu diesem Thema anmelden und anschliessend mit dem Sammeln der notwendigen Unterschriften beginnen.

Ein weiteres bedeutendes Thema, wird die Diskussion über die Zukunft von Radio L. Hierbei geht es um erhebliche finanzielle Mittel, und viele Bürger sehen nicht ein, dass so viel Steuergeld in ein «Fass ohne Boden» fliessen soll.

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