Schweizer Wirtschaft wächst im zweiten Quartal um 1,5 Prozent

Brunnen in Zürich

Die Schweizer Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2026 kräftig zugelegt: Gemäss der am Freitag publizierten Schnellschätzung des Bundes dürfte das reale Bruttoinlandprodukt um 1,5 Prozent gewachsen sein. Den massgeblichen Wachstumsbeitrag lieferte die Industrie – allen voran die Chemie- und Pharmabranche. Auch der Dienstleistungssektor wuchs in der Summe.

Das sogenannte Flash-BIP wird rund 45 Tage nach Quartalsende veröffentlicht und basiert auf den frühzeitig vorliegenden Informationen über die Produktionsseite des Bruttoinlandprodukts. Noch unvollständig verfügbare Grunddaten werden mit prognostizierten Werten ergänzt. Das Ergebnis kann sich deshalb noch verändern, sobald die vollständigen und aktualisierten Daten vorliegen.

Die reguläre Publikation der vierteljährlichen BIP-Zahlen folgt am 3. September 2026. Sie enthält Details zur Produktions-, Verwendungs- und Einkommensseite sowie die aktualisierten Berechnungen für die Vorquartale.

Die Entwicklung der Schweizer Konjunktur ist auch für Liechtenstein von Interesse: Das Land ist über den Zollvertrag und die gemeinsame Währung eng mit der Schweizer Wirtschaft verflochten, und die Schweiz zählt zu den wichtigsten Absatzmärkten der hiesigen Unternehmen. Ein starkes Wachstum beim grossen Nachbarn ist daher in der Regel auch ein gutes Zeichen für die Liechtensteiner Exportwirtschaft.

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