Die Stiftung Zukunft orientiert in einem Rundmail über ihre neueste Publikation: Journalismus im Kleinstaat.
Die Stiftung meint in einem der ersten Sätze, dass Medien wahrlich nicht die einzigen Überzeugungstäter sind. In den derzeit aktuellen Wörterbücher wird der Begriff „Täter“ zweifach geführt. Bei der Polizei ist der Täter ein Krimineller, ein Straftäter. Bezieht man den Begriff „Täter“ auf die historische Aufarbeitung der Nazizeit, bzw. dem Holocaust, so wird unterschieden zwischen „Tätern“, also solche die Menschen exekutierten und manches mehr als Straftäter ausführten. Nach meinen Kenntnissen werden keine Liechtensteiner oder damalige Einwohner Liechtensteins in den Verzeichnissen geführt.
Auch bezüglich Schreibtischtätern, die an den Nürnbergern Prozessen angeklagt wurden, sind keine Namen mit Liechtensteinischem Hintergrund in Listen geführt. Auch in weiteren Verzeichnissen nicht. Man möge mich korrigieren, wenn es nicht stimmt. Die KI Veränderte schon viel und wird noch manches bezüglich der geschriebenen Wörtern verändern. Die KI-Programme Chatgpt und Perplexity zeigen eine neue Dimension des Begriffs „Täter“. Nun scheint es so zu sein, dass die eMail-Mitteilung von Stiftung-Zukunft mit einem KI-Programm geschrieben oder korrigiert wurden. Das werden schöne Zeiten, wenn wir unter dem Deckmantel von einer neuen KI-Medienlandschaft entpolitisiert werden sollen. Ich als Wähler bin nur daran interessiert, was Landtags-, Regierungs- und Gemeinderatskandidaten schreiben und deren politischen Parteien. Gilt auch für den Landtag und die Regierung. Das was Journalisten zwischen möglichst viel Werbung und plakativen Inseraten implementieren möchten ist in der Politik fehl am Platz.
Es soll so bleiben wie derzeit praktiziert. Textinformationen der Parteien, derzeitigen Amtspersonen und Privatpersonen ohne jegliche Auflockerung von Reklameinseraten und keine Propagandatexte von Medienbüros zwischen Inseraten – die zudem noch Subventionen erhalten möchten.
Hans Frommelt, Gapont, Triesen
