Startseite Inland Thomas Rehak sieht Schuld für Radio-Aus bei Monauni

Thomas Rehak sieht Schuld für Radio-Aus bei Monauni

Thomas Rehak

In einem Interview mit Radio Liechtenstein äusserte sich DpL-Parteipräsident Thomas Rehak enttäuscht über den gescheiterten Versuch, das Radio Liechtenstein zu privatisieren. Er machte vor allem die Regierung verantwortlich, die es versäumt habe, ein Konzessionsmodell nach Schweizer Vorbild auszuarbeiten.

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Bereits vor der Volksabstimmung habe die DpL Vorschläge gemacht, doch diese seien nicht umgesetzt worden. Laut Rehak sei die Regierung seit der Abstimmung weitgehend untätig geblieben. Obwohl man von Radio Liechtenstein nach Vorschlägen gefragt wurde, habe die Regierung selbst kein Konzept erarbeitet. Die Übergangsfrist von knapp zwei Jahren sei nicht genutzt worden, um eine klare Lösung zu erarbeiten.

Auf die Frage, ob das Volk tatsächlich die Schliessung von Radio Liechtenstein gewollt habe, stellte Rehak klar, dass es eine Privatisierungsinitiative gewesen sei. Dass es nun keine Lösung gebe, sei die Folge des mangelnden Handelns der Regierung, insbesondere der Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni.

Besonders kritisch sieht Rehak die Kommunikation der Regierung und der Parteien in dieser Angelegenheit. Die Entscheidung der FBP, frühzeitig eine Medienmitteilung zu veröffentlichen, sei aus seiner Sicht nicht klug gewesen. Er hätte es bevorzugt, die Gespräche zunächst intern zu führen.

Angesichts der aktuellen Lage fordert Rehak nun, dass sich die Regierung ernsthafte Gedanken über die zukünftige Medienlandschaft in Liechtenstein machen müsse. Die Parteien würden sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen, doch am Ende liege es an der Regierung, eine konkrete Vorlage zu erarbeiten. Ohne eine Vorlage könne der Landtag keine Entscheidung treffen.

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