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Franz Beckenbauer ist tod

Franz Beckenbauer

Wie die Familie bekanntgab, starb Franz Beckenbauer gestern im Alter von 78 Jahren.

„In tiefer Trauer teilen wir mit, dass mein Mann und unser Vater Franz Beckenbauer am gestrigen Sonntag im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen ist“, teilte die Familie mit. „Wir bitten, in Stille trauern zu können und von allen Fragen abzusehen.“

Ein Leben für den Fussball

Beckenbauer prägte den deutschen Fussball über Jahrzehnte hinweg als Spieler, Trainer und Funktionär. Seine Profikarriere erstreckte sich von 1964 bis 1983 und führte ihn zu namhaften Vereinen wie dem FC Bayern München, Cosmos New York und dem Hamburger SV. Als Mannschaftskapitän führte er die deutsche Nationalmannschaft zu zwei epochalen Weltmeistertiteln: 1974 auf dem Spielfeld und 1990 als Teamchef.

Nicht nur als Spieler und Trainer, sondern auch als Führungspersönlichkeit im Fussball war Beckenbauer wegweisend. Von 1994 bis 2009 bekleidete er das Amt des Präsidenten beim FC Bayern München, ehe er im Jahr 2009 zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Seine herausragende Rolle erstreckte sich auch auf die Organisation der Fussball-Weltmeisterschaft 2006, wo er als Präsident des Organisationskomitees massgeblich zum Erfolg des Turniers beitrug.

Beckenbauer war nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch international eine herausragende Persönlichkeit im Fussball. Als Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees von 2007 bis 2011 trug er dazu bei, den Weltfussball zu gestalten und prägte die Entwicklungen im deutschen Fussballverband als DFB-Vizepräsident von 1998 bis 2010.

Sein aussergewöhnliches Engagement und seine Liebe zum Fussball haben Franz Beckenbauer zu einer Ikone gemacht, die in die Geschichtsbücher des Sports eingehen wird. Sein Vermächtnis wird in den Herzen der Fussballfans und derer, die das Privileg hatten, mit ihm zu arbeiten, weiterleben. Wir gedenken einem wahren Kaiser des Fussballs, dessen Einfluss und Erbe unvergessen bleiben werden. Ruhe in Frieden, Franz Beckenbauer.

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