Humion startet Forschungsbetrieb in Buchs mit Liechtensteiner Beteiligung

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v.l.n.r. Dr. Daniel Risch, Prof. Dr. Thomas Meier, Dr. Mette-Triin Purde, Dr. Omar Hasan Ali und Prof. Dr. Lukas Flatz. Auf dem Bild fehlt Dr. Fiamma Berner | Bild: Zvg.

Gleich zwei bekannte Liechtensteiner Namen finden sich im Team eines Biotech-Start-ups, das nur wenige Kilometer hinter der Grenze arbeitet: Die Humion AG hat am Med Tech Campus in Buchs ihren eigenen Forschungsbetrieb aufgenommen. Als Late Co-Founder ist seit Februar dieses Jahres Daniel Risch an Bord, bis April 2025 Regierungschef des Fürstentums. Und seit August verstärkt Thomas Meier als Head of Preclinical Development das Team – der Physiker und Biochemiker war zuvor Direktor des Liechtenstein-Instituts.

Das 2023 gegründete Unternehmen entwickelt Immuntherapien gegen solide Tumoren, mit einem ersten Schwerpunkt auf einer T-Zelltherapie gegen Lungenkrebs. Der Ansatz: Humion untersucht Patienten, die aussergewöhnlich gut auf Immuntherapien ansprechen, und sucht in deren Blut nach besonders wirksamen T-Zell-Rezeptoren und Antikörpern. Für diese sogenannten Super-Responder unterhält das Unternehmen eine eigene Biobank. Gegründet wurde Humion von Lukas Flatz, Omar Hasan Ali und Fiamma Berner.

Der Laborstart folgt auf eine Finanzierungsrunde im vergangenen Juni. Zuvor hatte das Unternehmen ein wissenschaftliches Beratergremium mit Fachleuten aus St. Gallen und von der ETH Zürich gewinnen können.

„Wir konnten in den vergangenen Monaten die wissenschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Grundlagen weiter stärken. Nun geht es darum, diese Voraussetzungen in konkrete Forschungsfortschritte zu übersetzen“, wird Risch in der Mitteilung des Unternehmens zitiert.

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