Dietmar Lampert gibt erneute Kandidatur bekannt
Dietmar Lampert gibt beim Sommeranlass der VU Schellenberg | Foto: Gregor Meier
Schellenbergs Vorsteher Dietmar Lampert will weitermachen. Am Sommeranlass der VU in Schellenberg kündigte er an, bei den kommenden Gemeindewahlen erneut für das Vorsteheramt zu kandidieren. Die offizielle Nomination durch die Ortsgruppe soll am 8. November erfolgen.
Lange hielt sich Lampert bedeckt, ob er gegen Herausforderer Johannes Kaiser noch einmal ins Rennen genen möchte. Einen langen Vorlauf hält er für unnötig: „Ich finde nicht, dass es notwendig ist, ein ganzes Jahr Wahlkampf zu betreiben.» Der 8. November sei der richtige Zeitpunkt für die formelle Nomination.
Lampert steht seit gut drei Jahren als Vorsteher an der Spitze der Gemeinde. Die ersten beiden Jahre als Vorsteher seien eine Phase der Einarbeitung gewesen, inzwischen habe er sich gut eingelebt.
„Ich bin nach wie vor sehr motiviert, die Arbeit weiterzuführen», sagte Lampert. Im Zentrum stehe für ihn die Verbundenheit mit der Heimatgemeinde und der Bevölkerung. Ebenso der offene Dialog und die Möglichkeit der Mitwirkung. Er sei bereit, die Verantwortung weiterhin zu tragen und für Kontinuität zu sorgen.
Den Anlass für die Bekanntgabe bot der traditionelle Sommeranlass der VU in Schellenberg. Als Gäste begrüsste Lampert unter anderem den frisch gewählten Parteipräsidenten Mario Wohlwend sowie Generalsekretär Dietmar Hasler von der Landespartei.
Vor der Ankündigung gab Lampert einen Überblick über aktuelle Gemeindethemen. So schloss die Jahresrechnung 2025 mit einem Gesamtüberschuss von rund 655 000 Franken deutlich besser ab als budgetiert. Weiter stehen mit der zweiten Etappe der Friedhofssanierung und der Erneuerung des Spielplatzes beim Atelier mehrere Projekte an. Ein Schwerpunkt der kommenden Jahre bleibt das Zukunftsprojekt der Gemeinde mit seinen sieben Leitprojekten, dem Lampert weiterhin eine breite Zusammenarbeit wünscht.

