Segelflieger setzt im Maurer Riet auf
Ein Segelflugzeug ist am Montagnachmittag im Maurer Riet gelandet – am Ende eines aussergewöhnlich langen Streckenflugs. Der Pilot war am Morgen in Hohenems gestartet und hatte mit seinem Ventus eine Strecke von rund 755 Kilometern zurückgelegt, bevor er das Flugzeug im Feld auf den Boden brachte.
Der Flug führte von Hohenems über die Bündner und Tessiner Alpen bis nach Norditalien und wieder zurück ins Rheintal – eine Distanz, die nur an wenigen Tagen im Jahr überhaupt möglich ist. Online verfügbare Daten zeigen eine Flugzeit von rund sieben Stunden. Gestartet ist der kurz nach 9 Uhr.

Dass ein solcher Flug nicht am Startflugplatz endet, ist im Streckensegelflug nichts Ungewöhnliches: Lässt der Aufwind am Abend nach und reicht die Höhe nicht mehr zurück zum Platz, suchen sich die Piloten eine geeignete Wiese oder ein abgeerntetes Feld – eine sogenannte Aussenlandung gehört zur Ausbildung jedes Segelfliegers.

