Renaturierung am Sägagraba: Wie viel Natur geben wir zurück?

Verein ELF in Mauren

Verein ELF in Mauren | Foto: Gregor Meier

Der Verein ELF lud am Samstagvormittag zur Begehung des renaturierten Sägagraba in Mauren ein. Bei schönem Wetter versammelten sich Interessenten aus Mauren und der Umgebung, um gemeinsam über die Zukunft der liechtensteinischen Gewässer und Landschaft nachzudenken.

Hinter dem Verein ELF stehen zwei Personen: ETH-Architekt Luis Hilti und der Historiker und Journalist Toni Büchel. Der Vereinsname ist Programm – ELF steht für die elf Gemeinden Liechtensteins, die der Verein zwischen 2019 und 2030 der Reihe nach in den Fokus nimmt. Nach eigenen Angaben findet die Reihe in Mauren bereits zum dritten oder vierten Mal statt. Das erklärte Ziel ist, keine Antworten zu liefern, sondern Fragen zu stellen. „Wir stehen nicht da mit einer klaren Meinung, mit einer Vision oder so etwas, sondern eigentlich möchten wir eine Plattform bieten, wo wir anderen eine Stimme geben», sagte einer der Organisatoren zu Beginn.

Die Fragen der Veranstaltung waren gross: Wie soll die Landschaft in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren aussehen? Braucht es Hotspots und Trittsteine für die Natur – oder nach dem Jahrhundert der Strasseninfrastruktur gar eine grün-blaue Infrastruktur quer durchs Land? Und wo liegen die Schattenseiten der Verwilderung? Sechs Experten brachten ihre Perspektiven ein, bevor die Runde zur Diskussion übergeben wurde. Den Abschluss bildete ein gemütlicher Ausklang.

Finanziert wurde die Aktien durch die Unterstützung der Gemeinden, der Kulturstiftung Liechtenstein und der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein.