FBP fordert Aktualisierung der Standortstrategie
Nadine Vogelsang im Landtagsgebäude | Foto: Gregor Meier
Die aktuelle Standortstrategie wird im Mai zehn Jahre alt – Zeit für eine Aktualisierung, findet die FBP. Mit einem heute eingereichten Postulat fordert die Fraktion, die Strategie an die veränderte wirtschaftliche, technologische und politische Lage anzupassen.
Die Daten, die der Standortstrategie zugrunde liegenden seien noch älter. In dieser Zeit hätten sich die wirtschaftlichen, technologischen und politischen Rahmenbedingungen weltweit erheblich verändert, argumentiert die Fraktion.
Die stellvertretende Abgeordnete Nadine Vogelsang erläuterte gegenüber die Hintergründe des Vorstosses. Bereits in der geltenden Fassung der Standortstrategie 2.0 sei ein Monitoring-System vorgesehen, um die Wirksamkeit der definierten Massnahmen überprüfen zu können. Ein solches System wurde bisher jedoch nie umgesetzt.
„Das Monitoring-System ist aber bis jetzt nicht vorhanden», so Vogelsang. Die FBP fordere deshalb, dass im Zuge der Aktualisierung auch ein funktionierendes Monitoring-System entwickelt werde, mit dem die ergriffenen Massnahmen tatsächlich nachverfolgt werden könnten.
Aus Sicht der FBP-Fraktion reicht eine punktuelle Anpassung nicht aus. Vielmehr brauche es eine grundlegende Aktualisierung, die der veränderten weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage Rechnung trage. Das Postulat soll die Regierung beauftragen, die Standortstrategie auf eine zeitgemässe Grundlage zu stellen und mit einem operativen Steuerungsinstrument zu versehen.
