Olympia-Premiere für Madeleine Beck
Madeleine Beck | Bildquelle: LOC
Premiere auf grosser Bühne: Madeleine Beck fährt bei ihrem ersten Olympia-Auftritt auf Rang 33. Mit Startnummer 47 kämpft sich die Liechtensteinerin im Riesenslalom durch zwei Läufe. Nach dem ersten Durchgang liegt sie noch auf Platz 38. Im zweiten Lauf greift sie an und verbessert sich um fünf Ränge.
Traumwetter begleitet das Rennen. Piste und Sicht stimmen. Beck spricht von einer „sehr brutale Erfahrung“. Bedingungen seien perfekt gewesen. Den ersten Lauf bewertet sie als gelungen. „Da kann man sehr etwas Positives mitnehmen“, sagt sie. Vor allem im unteren Teil findet sie den Rhythmus. Dort fährt sie mit mehr Sicherheit und Zug zum Tor.
Im zweiten Lauf verliert sie Zeit. Kurssetzung und Rhythmus fordern sie stärker. „Und im zweiten Lauf eher weniger“, bilanziert sie offen. Die Trennung im Kurs zwingt sie zu viel Arbeit. Am Ende fehlt der letzte Druck auf dem Ski.
Trotzdem zieht Beck ein positives Fazit. „Ich nehme den ersten Lauf mit. So, von der gesamten Olympia-Erfahrung.“ Die Atmosphäre beeindruckt sie. Olympia fühle sich anders an als ein Weltcup-Rennen. „Man ist etwas nervöser, etwas angespannter“, sagt sie. Diese Spannung spüre man deutlich.
Rang 33 wirkt auf dem Papier unscheinbar. Für Beck markiert er einen Meilenstein. Erste Olympia. Erste Erfahrungen auf grösster Bühne. Fünf Plätze gutgemacht. Das Resultat zeigt Kampfgeist. Die Erinnerung bleibt.
