Amt für Umwelt wird in zwei Amtsstellen aufgeteilt – Regula Imhof verlässt das Amt

Sabine Monauni

Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni präsentiert Reorganisation des Amt für Umwelt | Foto: Gregor Meier

Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom Dienstag, 7. Juli 2026, die Abänderung der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung beschlossen. Das bisherige Amt für Umwelt wird per 1. August 2026 in zwei eigenständige Amtsstellen aufgeteilt: das Amt für Umweltschutz sowie das Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft. Im Zuge der Reorganisation verlässt die bisherige Amtsleiterin Regula Imhof das Amt für Umwelt.

Zwei Ämter mit klareren Profilen

Mit der Neuorganisation reagiert die Regierung auf die fachliche Breite und die zunehmende Bedeutung der Aufgaben, die bislang in einem einzigen Amt gebündelt waren – von Gewässerschutz über Abfall, Lärm, Luftreinhaltung und Klima bis hin zu Wald, Landschaft, Jagd, Fischerei und Landwirtschaft. Künftig werden die Themen Wasser, Fischerei, Abfall, Lärm, Luft und Klima im Amt für Umweltschutz zusammengeführt. Die Bereiche Wald, Natur, Landschaft, Jagd sowie Landwirtschaft werden im neuen Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft gebündelt.

An der Pressekonferenz betonte Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni, die Neuorganisation sei eine gezielte Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit: „Sie soll die bestehenden Aufgaben klar strukturieren, die Führungsverantwortung besser aufteilen und die fachlichen Schwerpunkte gezielter bündeln.» Gleichzeitig sollen die Führungsstrukturen vereinfacht, Entscheidungswege verkürzt und die Dienstleistungen gegenüber Bevölkerung, Gemeinden, Wirtschaft und weiteren Anspruchsgruppen gestärkt werden.

Kontinuität bei laufenden Verfahren

Thomas Bischof
Generalsekretär Thomas Bischof

Für laufende Verfahren und bestehende Kontakte bleibe die Kontinuität gewährleistet, hält die Regierung fest. Die betroffenen Aufgaben würden nahtlos weitergeführt und fachgerecht betreut. Generalsekretär Thomas Bischof erläuterte an der Pressekonferenz die künftige Struktur der beiden Amtsstellen. Die bisherigen Aufgaben würden nicht neu erfunden, sondern gezielter organisiert.

Amtsleiterin Regula Imhof geht

Mit der Aufteilung in zwei eigenständige Amtsstellen wird die bisherige Amtsstellenleitung aufgelöst. Regula Imhof verlässt das Amt für Umwelt im Rahmen der Reorganisation. Die Monauni dankt ihr für die geleistete Arbeit und ihr grosses Engagement. Imhof habe das Amt in einer anspruchsvollen Phase geführt und dabei zahlreiche komplexe Themen mit hoher Sorgfalt, Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein bearbeitet.

Interimistische Leitung geregelt

Bis zur definitiven Besetzung der Leitungsfunktionen übernimmt Andreas Gstöhl, bisher Leiter der Abteilung Umweltschutz im Amt für Umwelt, interimistisch die Leitung des Amtes für Umweltschutz. Die Leitung des Amtes für Wald, Natur und Landwirtschaft wird interimistisch von Anna Weber wahrgenommen, bisher Leiterin der Abteilung Wald und Landschaft im Amt für Umwelt.

hitze.li