Zwischenstand in Ljubljana: Liechtensteins Curler bei einem Sieg und vier Niederlagen
Liechtensteins Curling Team | Bild: Zvg.
Beim erstmals ausgetragenen World Championship Pre-Qualifier (Europe) misst sich das Liechtensteiner Herrenteam seit Dienstag mit der europäischen Konkurrenz. Vor dem letzten Round-Robin-Spiel am Sonntag steht für das Quartett um Skip Lukas Matt eine Bilanz von einem Sieg und vier Niederlagen.
In der Zalog Ice Hall in Ljubljana misst sich vom 5. bis 11. Mai 2026 die Spitze jener europäischen Curling-Nationen, die nicht direkt für die Weltmeisterschaft qualifiziert sind. Der Pre-Qualifier ist eine Neuerung im Wettkampfkalender und wurde von World Curling für den olympischen Zyklus 2026 bis 2030 eingeführt. Er ersetzt die bisherigen C-Divisions-Meisterschaften und vergibt zwei Plätze für den nachgelagerten World Championship Qualifier. Liechtenstein ist in Gruppe B gesetzt und trifft dort auf Bulgarien, Estland, Finnland, Lettland, Portugal, Rumänien und die Slowakei.
Für Liechtenstein stehen Skip Lukas Matt, Christian Sprenger, Peter Prasch und Harald Sprenger auf dem Eis. Das Team holte in der vergangenen Saison bei der C-Division-Europameisterschaft 2025 in Östersund Bronze.
Zum Auftakt setzte es zwei Niederlagen: am Mittwoch 3:8 gegen Estland, tags darauf 2:5 gegen Lettland. Am Freitag dann der Befreiungsschlag mit einem 7:5 gegen Bulgarien um Skip Reto Seiler – der bislang einzige Sieg im Turnier. Am Samstag erwies sich Finnland mit Skip Kalle Kiiskinen als zu stark, die Liechtensteiner unterlagen 3:6.
Mit der Bilanz von 1:4 ist der Sprung in die Playoffs am Montag rechnerisch kaum noch möglich. Heute Sonntag um 09.00 Uhr steht das letzte Round-Robin-Spiel gegen Portugal auf dem Programm. Die Iberer um Skip Eric Fenech sind ein erreichbares Mass – ein zweiter Turniersieg liegt also durchaus im Bereich des Möglichen.

