Zollhaus Steg bleibt im Landeseigentum

Sitzungszimmer der Regierung

Das Zollhaus Steg in Triesenberg wird vorerst nicht verkauft. Die Regierung hat beschlossen, mehrere landeseigene Liegenschaften – darunter das markante Gebäude im Gebiet Steg – aus dem Verkaufsprozess herauszunehmen.

Verkaufsverhandlungen, die seit 2015 geführt wurden, blieben weitgehend erfolglos. Mit Ausnahme eines Wohnhauses in Schellenberg konnte kein wirtschaftlich vertretbarer Abschluss erzielt werden.

Deshalb bleiben das Zollhaus Steg, das Zollwohnhaus in Ruggell sowie mehrere Objekte in Mauren – darunter das Haus Malin, die Reihenhäuser Pfandbrunnen 3, 5, 7 und 9 sowie das Stallgebäude Binza – im Eigentum des Landes.

Ausschlaggebend sind veränderte Rahmenbedingungen: Landeseigene Liegenschaften gewinnen als strategische Reserveflächen und mögliche Tauschobjekte für künftige Infrastrukturprojekte an Bedeutung. Hinzu kommt ein gestiegener Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten für Schutzsuchende.

Im Rahmen einer neuen Liegenschaftsstrategie will die Regierung die Grundsätze für künftige An- und Verkäufe überarbeiten. Bis zur Vorlage dieser Strategie werden Verkäufe landeseigener Liegenschaften zurückgestellt.

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