Startseite Wirtschaft Einigung zwischen Preisüberwacher und Internet-Plattformen

Einigung zwischen Preisüberwacher und Internet-Plattformen

In den letzten Jahren gab es wiederholt Beschwerden von Inserenten über die Preismodelle grosser digitaler Inserat-Plattformen in der Schweiz. Erstmals konnten einvernehmliche Regelungen im Bereich von Internetplattformen wie Ricardo und Immobilien-Plattformen wie ImmoScout24.ch getroffen werden.

Im Immobilienbereich stellte der Preisüberwacher eine komplexe und teilweise undurchsichtige Preisgestaltung fest. Deshalb lag der Fokus auf einem transparenten und nachvollziehbaren Angebot. Nach intensiven Verhandlungen wurden transparente Vermarktungspakete für verschiedene Plattformen wie Homegate.ch, ImmoScout24.ch, Acheter-Louer.ch, ImmoStreet.ch, alle-immobilien.ch und home.ch vereinbart. Unter dem Stichwort Flex Offer erhalten Kunden zu einem festen Preis Leistungen ohne zeitliche Beschränkung der Inseratsveröffentlichung. Das neue Flex Offer vereinfacht die Kostenkontrolle und bietet in vielen Fällen Einsparungsmöglichkeiten im Vergleich zu früheren Modellen.

Bei der Plattform Ricardo standen die Erfolgsgebühren für erfolgreiche Verkäufe im Mittelpunkt. Nach intensiven Verhandlungen einigte sich der Preisüberwacher mit Ricardo auf 10% Rabatt für verschiedene Verkaufsformate, einschliesslich Auktionen mit einem Startpreis von CHF 1. Zudem können Grosskunden mit einem Umsatz von mindestens CHF 100’000 von einem 10%-Rabatt profitieren. Dies wird voraussichtlich zu Einsparungen auf Seiten der Verkäufer führen.

Die neuen Vereinbarungen treten spätestens am 1. April 2026 in Kraft.

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