Startseite InlandGamprin-Bendern Schon wieder ein Wildunfall – Jägerschaft drängt auf schnelle Massnahmen

Schon wieder ein Wildunfall – Jägerschaft drängt auf schnelle Massnahmen

Gestern Abend ereignete sich erneut ein Wildunfall. Diesmal bei der Ortseinfahrt in Bendern. Ein junger Hirsch wurde Opfer des Vorfalls, jedoch blieben die Autofahrer unverletzt. Die Liechtensteinische Jägerschaft äussert ihr Beileid an die Betroffenen und weist erneut darauf hin, dass die bestehenden Wildtierkorridore im Land durch Strassen unterbrochen sind, was regelmässig zu gefährlichen Situationen sowohl für Tiere als auch Verkehrsteilnehmer führt.

Die angekündigte Übergangslösung der Regierung zur Entschärfung der betroffenen Wildwechselbereiche wird ausdrücklich begrüsst. Es wird jedoch betont, dass langfristige Massnahmen wie Wildtierbrücken oder Unterführungen unabdingbar sind, um solche Unfälle langfristig zu vermeiden.

Die Jägerschaft bedauert zutiefst den erneuten Unfall und sieht darin die dringende Notwendigkeit, tätig zu werden. Die zwei Unfälle innerhalb kurzer Zeit in einem bekannten Wildtierkorridor verdeutlichen die strukturellen Defizite, die behoben werden müssen.

Es wird darauf gedrängt, dass die angekündigten Massnahmen zügig umgesetzt werden. Langfristige Lösungen wie Wildtierbrücken sind entscheidend, um die Lebensräume zu verbinden, Wildwechsel sicher zu gestalten und Unfälle nachhaltig zu reduzieren.

Die Jägerschaft fordert seit langem entsprechende Massnahmen und steht bereit, mit Behörden und Fachstellen zusammenzuarbeiten, um eine dauerhafte Lösung zu finden.

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