Mit einer feierlichen Vernissage wurde heute Abend im Liechtensteinischen Landesmuseum die Sonderausstellung „Eines Fürsten würdig“ eröffnet. Anlass ist der 80. Geburtstag S.D. Fürst Hans-Adam II., der im Februar 2025 gefeiert wurde. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit den Fürstlichen Sammlungen und präsentiert Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte, darunter erstmals den spektakulären Neuerwerb „Mars“ von Giambologna. Daneben gibt es weitere bedeutende Bronzen seiner Werkstatt und seiner Nachfolger
Zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur und Politik nahmen an der Eröffnung teil, darunter Fürst Hans Adam II., Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie und Regierungschef-Stellvertreterin und Kulturministerin Sabine Monauni.



In seiner Ansprache hob der Erbprinz die besondere Bedeutung der ausgestellten Bronzeskulpturen hervor: Bronze sei eine besondere Leidenschaft des Fürsten, viele seiner Arbeitsräume seien von Bronzen geprägt. Mit dem „Mars“ von Giambologna sei nicht nur ein herausragendes Werk der Spätrenaissance nach Vaduz gekommen, sondern auch ein Sinnbild für die strategische Weitsicht, die den Fürsten seit Jahrzehnten auszeichne.
Kulturministerin Sabine Monauni würdigte in ihrem Grusswort die Ausstellung als Hommage an den Landesfürsten und zugleich als bedeutendes kulturelles Ereignis für das Land: „Die Ausstellung ist ein strahlkräftiges Statement im Zuge der Positionierung Lichtensteins als lebendiger und qualitativ hochstehender Kulturstandort.“
Den kunsthistorischen Rahmen spannte schliesslich Stephan Koja, Direktor der Fürstlichen Sammlungen. Er stellte Giambologna, den flämischen Bildhauer in Florenz, vor und erläuterte die Bedeutung des „Mars“ als diplomatisches Kunstwerk, Symbol von Macht und Autorität sowie als Meisterleistung der Bronzekunst. Koja betonte: „Dass ein Werk dieser Qualität heute Teil der Fürstlichen Sammlungen ist, hat internationale Strahlkraft.“







Die Sonderausstellung „Eines Fürsten würdig“ ist noch bis Anfang 2026 im Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz zu sehen.
