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Neuer Teilchenbeschleuniger in Planung

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Das CERN plant einen neuen Teilchenbeschleuniger, den Future Circular Collider (FCC), als Nachfolger des LHC. Die Motivation hinter diesem Vorhaben liegt in den unbeantworteten Fragen der Physik und den Lücken des Standardmodells. Bisher konnten diese Fragen weder durch den LHC noch durch andere Anlagen gelöst werden.

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Der FCC, ein 91 Kilometer langer Ringbeschleuniger, wäre die grösste jemals gebaute Anlage dieser Art. Die Baukosten werden auf knapp 16 Milliarden Euro geschätzt und die Bauarbeiten könnten in den 2030er Jahren beginnen.

Die Anlage soll Elektronen und Positronen zunächst auf hohe Energien beschleunigen lassen, gefolgt von einer Umwandlung in einen Protonenbeschleuniger mit Kollisionen bei Energien von bis zu 100 Teraelektronenvolt. Dadurch könnten bisher unerforschte Teilchen und Phänomene entdeckt werden.

Der FCC-Machbarkeitsbericht wird nun vom Rat der CERN-Mitgliedsländer geprüft, der bis 2028 eine Entscheidung treffen wird. Falls genehmigt, könnte der FCC in Betrieb gehen und neue Erkenntnisse über die fundamentalen Bausteine der Natur liefern.

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