Der chinesische Autobauer BYD expandiert schnell und eröffnet bis Ende des Jahres 15 Showrooms in der Schweiz. Aktuell werden drei Modelle angeboten, mit Plänen, alle zwei Monate neue Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Stella Li, Topmanagerin des Unternehmens, betont die Qualität der Produkte, die sogar in iPhones und iPads zu finden sind.
BYD tritt in Europa als starker Konkurrent für Unternehmen wie Tesla oder VW auf und plant, sein Netzwerk in der Schweiz deutlich auszubauen. Die Firma strebt danach, die beste Kundenerfahrung zu bieten und setzt auf eigene Ingenieure sowie Patente, um dies zu erreichen.
Trotz möglicher staatlicher Subventionen verzeichnet BYD ein stetiges Umsatzwachstum und plant sogar die Produktion von Autos in Ungarn und der Türkei aufzunehmen. Ihr Erfolg gründet sich auf Technologie- und Kostenvorteile sowie vertikale Integration, die es BYD ermöglichen, die gesamte Lieferkette zu kontrollieren.
Das Vertrauen in BYD im Westen spiegelt sich auch in Investitionen von Unternehmen wie Apple und Berkshire Hathaway wider. Die BYD-Aktie erreichte im März ein Rekordhoch, während Tesla an Wert verlor. Dies wurde durch die Ankündigung von neuen Schnellladegeräten von BYD, die Elektroautos in nur fünf Minuten aufladen können, weiter verstärkt.