FBP Mauren-Schaanwald nominiert sieben Gemeinderatskandidaten
Die FBP Mauren-Schaanwald hat am Dienstag sieben Kandidaten für die Gemeinderatswahlen im März 2027 nominiert. Sie treten gemeinsam mit Reto Kieber an, den die Partei bereits zuvor einstimmig als Vorsteherkandidaten nominiert hatte.
Auf der Liste stehen zwei Bisherige und fünf Neue. Erneut zur Wahl stellen sich Vizevorsteher Philipp Kieber und Gemeinderätin Lorin Oehri-Hoop. Neu kandidieren Corine Beck, Benedikt Lampert, Fabienne Lochmann, Patrick Marxer und Michael Wanger. Die Partei setzt nach eigenen Angaben auf eine Mischung aus Kontinuität und neuen Kräften: Die beiden Bisherigen sollen ihre Kenntnisse der laufenden Geschäfte und der kommunalen Entscheidungsprozesse einbringen, die Neuen zusätzliche Kompetenzen und Blickwinkel.
Finanzen, Entwicklung, Vereinsleben
Als gemeinsame Anliegen nennt die FBP solide Gemeindefinanzen, eine massvolle und vorausschauende Entwicklung sowie ein lebendiges Dorf- und Vereinsleben. Beruflich kommen die Kandidaten laut Mitteilung aus dem Finanz- und Treuhandwesen, der Industrie, dem Personalwesen und der Psychologie sowie von Polizei und Feuerwehr. Engagiert sind sie unter anderem in Funkenzünften, Fasnachtsgruppen, bei der Feuerwehr, den Pfadfindern und weiteren Vereinen.
Bei unterschiedlichen persönlichen Schwerpunkten teilen sie laut der Partei ein gemeinsames Politikverständnis: zuhören, unterschiedliche Anliegen ernst nehmen, Ideen anpacken statt endlos diskutieren und Entscheidungen mit Blick auf ihre langfristigen Folgen treffen. Ziel sei es, die Gemeinde mit Weitsicht weiterzuentwickeln und den Zusammenhalt in Mauren und Schaanwald zu stärken.
Kieber warnt vor Investitionsstau
Vorsteherkandidat Reto Kieber will mit dem Team anstehende Projekte konsequent angehen und den langfristigen Werterhalt von Gebäuden und Infrastruktur sicherstellen. Bereits bei seiner Nomination hatte er auf einen drohenden Investitionsstau hingewiesen, vor allem im Tiefbau.
Kieber ist Geschäftsführer des Entsorgungszweckverbands der Gemeinden Liechtensteins und bringt nach Angaben der Partei Erfahrung in Führung, Organisation und Projektmanagement sowie in der Zusammenarbeit mit Gemeinden und Behörden mit. Die kommunalen Entscheidungsprozesse kennt er aus acht Jahren im Gemeinderat.



