Kohlenmonoxidvergiftung auf Baustelle in Nendeln
Auf einer Baustelle in Nendeln ist es am Donnerstag zu einer Kohlenmonoxidvergiftung gekommen. Drei Personen mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Dies teilte die Landespolizei mit.
Kurz vor 11:45 Uhr ging bei der Landesnotruf- und Einsatzzentrale die Meldung ein, dass ein Arbeiter auf der Baustelle eine Kopfverletzung aufweise und über Schwindel klage. Zunächst wurde von einem möglichen Schwächeanfall ausgegangen. Der Rettungsdienst des Liechtensteinischen Roten Kreuzes versorgte den Mann vor Ort und brachte ihn ins Spital.
Erhöhte Konzentration im Untergeschoss
Gegen 12:50 Uhr erhielt die Landespolizei die Information, dass beim Patienten im Spital eine Kohlenmonoxidintoxikation festgestellt worden war. Eine Polizeipatrouille begab sich daraufhin umgehend zur Baustelle, um eine Gefährdung weiterer Personen auszuschliessen.
Vor Ort wurden sämtliche Bauarbeiter aus dem Gebäude evakuiert. Bei Messungen im Untergeschoss stellte die Feuerwehr Eschen eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration fest. Die betroffenen Räume wurden anschliessend so lange mit Frischluft belüftet, bis keine Gefahr mehr bestand.
Während der Evakuation klagten zwei weitere Personen über Kopfschmerzen und leichten Schwindel. Sie begaben sich zur medizinischen Kontrolle ins Spital.
Ursache noch unklar
Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit noch unklar. Die Landespolizei und das zuständige Arbeitsinspektorat haben Abklärungen und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

