Rea bestätigt ihr grosses Talent bei der Schweizer Juniorenmeisterschaft mit der Silbermedaille

Rea Berisha bestätigt ihre hervorragende Form und holt sich an den Schweizer-Juniorenmeisterschaften im Kunstturnen in Cornaux (NE) die Silbermedaille

Rea Berisha bestätigt ihre hervorragende Form und holt sich an den Schweizer-Juniorenmeisterschaften im Kunstturnen in Cornaux (NE) die Silbermedaille | Foto: Zvg.

Die Schweizer Juniorenmeisterschaft im Kunstturnen gilt als Höhepunkt der Turnsaison. Rund 220 Turnerinnen im Alter von 8 bis 14 Jahren aus nahezu allen Kantonen der Schweiz trafen sich in Cornaux, um sich den Meistertitel zu holen. Für viele Nachwuchsathletinnen ist dieser Wettkampf ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in den Spitzensport.

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Mit dabei war auch die zwölfjährige Liechtensteinerin Rea Berisha, die einmal mehr ihr grosses Potenzial unter Beweis stellte. Der Wettkampf begann für sie nahezu perfekt. Am Sprung, ihrem ersten Gerät, zeigte sie eine ausgezeichnete Leistung und erhielt mit 13.175 Punkten die höchste Wertung des Teilnehmerfeldes. Auch am Stufenbarren überzeugte sie mit einer starken Übung und einer Spitzenwertung von 12.500 Punkten.

Am Boden schlichen sich hingegen einige kleine Fehler ein, die Abzüge nach sich zogen, und am Schwebebalken kostete ein Sturz wertvolle Punkte. Dennoch zeigte Berisha einen beeindruckenden Wettkampf und holte verdient die Silbermedaille. Das zeigt, dass sie zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten ihres Jahrgangs zählt.

Seit ihrem siebten Lebensjahr widmet sich Rea dem Kunstturnen mit grosser Leidenschaft. Die anspruchsvolle Sportart erfordert nicht nur Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit, sondern auch eine aussergewöhnliche Körperbeherrschung, höchste Konzentration und mentale Stärke. Viele Elemente werden über Jahre hinweg unzählige Male trainiert, bevor sie im Wettkampf sicher gezeigt werden können.

Seit Januar trainiert Rea an der Turnakademie Wil unter der Leitung ihrer Trainer Kakhi Shukakidze und Polina Miller. Die Zusammenarbeit verläuft äusserst erfolgreich und hat ihre sportliche Entwicklung spürbar beschleunigt. Der Wechsel an das professionelle Leistungszentrum erwies sich als wichtiger Schritt.

Nach den Sommerferien stehen für die junge Athletin weitere Wechsel an. Zum einen wechselt sie ins Programm P5. Dort erhält sie deutlich mehr Freiheiten bei der Gestaltung ihrer Übungen. Geplant sind unter anderem Flugelemente am Stufenbarren sowie ein Doppelsalto am Boden – anspruchsvolle Elemente, an denen sie bereits intensiv arbeitet. Zum anderen wird sie von der Sportschule Jona nach Wil wechseln. Dort kann sie Schule und Leistungssport optimal miteinander verbinden und künftig rund 28 Stunden pro Woche trainieren.

Trainer und Mitturnerinnen beschreiben Berisha als ehrgeizige und disziplinierte Athletin, die konzentriert arbeitet und zugleich einen respektvollen Umgang mit ihrem Umfeld pflegt. Trotz ihrer Erfolge bleibt sie bescheiden und arbeitet konsequent an ihrer Weiterentwicklung.

Ihr grosses Ziel hat die junge Athletin klar vor Augen: Eines Tages möchte sie an Olympischen Spielen teilnehmen. Der Weg dorthin ist noch lang, doch ihre bisherigen Leistungen zeigen, dass sie das Potenzial besitzt, diesen Traum Schritt für Schritt zu verfolgen. 

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