Liechtensteiner Tischtennis-Trio tritt an der Weltmeisterschaft in Gangneung an

ITTF World Masters Championships Gangneung 2026

ITTF World Masters Championships Gangneung 2026 | Bildquelle: ITTF

Mit Farhad Manbary, Michael Oehri und Antonino Barrella stehen drei Liechtensteiner Spieler an den ITTF World Masters Championships 2026 im südkoreanischen Gangneung auf der Platte. Das Turnier läuft noch bis Freitag. Über 4000 Spieler aus rund 100 Ländern nehmen an der 22. Auflage der Tischtennis-Senioren-Weltmeisterschaften teil.

Oehri mit starkem Einzel

Den besten Auftritt der drei Liechtensteiner legte Michael Oehri in der Kategorie Herren-Einzel über 50 hin. Am Sonntag, 7. Juni, gewann er alle drei Gruppenspiele und zog als Gruppensieger in die Hauptrunde ein. Besonders bemerkenswert: Zweimal entschied er einen Fünfsatz-Match für sich – gegen den Koreaner Chang Hee Han (3:2) und gegen den Spanier Xavier de Blas Foix (3:2). Den Abschluss der Gruppenphase bildete ein klarer 3:0-Sieg gegen den Deutschen Claus Lorenz.

In der Hauptrunde am Mittwoch, 10. Juni, besiegte Oehri in der Runde der letzten 64 zunächst den Polen Mariusz Sasiak mit 3:1 (13:11, 11:7, 6:11, 11:9). In der folgenden Runde der letzten 32 unterlag er dann dem Koreaner Yong Hyeon Jo mit 0:3 (6:11, 5:11, 3:11) und schied aus dem Turnier aus.

Manbary scheitert in der Hauptrunde

Farhad Manbary startete in der Kategorie Herren-Einzel über 60 solide: Am Sonntag besiegte er den Schotten John White mit 3:0 (11:9, 11:7, 14:12) und den Südkoreaner Soo Eul She mit 3:1 (11:8, 9:11, 11:4, 11:9), ehe er gegen den Japaner Yoji Izaki mit 0:3 verlor. Mit zwei Siegen aus drei Partien qualifizierte er sich für die Hauptrunde.

Dort traf er am Mittwoch auf den Chinesen Dongri Liu – jenen Gegner, dem er bereits in der Gruppe unterlegen war. Die Niederlage wiederholte sich: Liu gewann erneut 3:0 (11:5, 11:6, 11:2) und beendete Manbarys Turnier.

Barrella: Kampfgeist im Einzel, Aus im Consolation

Antonino Barrella hatte in der Kategorie Herren-Einzel über 45 das schwierigste Los: In der Gruppe verlor er gegen den Koreaner Jin Gwang Yang (0:3) und den Mongolier Nyamaa Chuluunbaatar (0:3) deutlich. Im letzten Gruppenspiel bewies er jedoch Nehmerqualitäten und schlug den Deutschen Klaus Peukert in einem hochklassigen Fünfsatz-Match mit 3:2 (10:12, 11:9, 11:6, 7:11, 11:6).

Als Gruppenletzter musste Barrella in die Trostrunde, wo er am Mittwoch gegen Alexey Grishunov aus Montenegro mit 0:3 (8:11, 6:11, 7:11) ausschied.

Liechtensteinisches Doppel ohne Erfolg

Im Herren-Doppel über 45 bildeten Oehri und Barrella am Montag, 8. Juni, ein rein liechtensteinisches Duo – ein seltenes Bild an einem Weltklasse-Event dieser Grössenordnung. Das Duo gewann die Auftaktpartie gegen Damian Taranto (Australien) und Dhananjay K. Upadhyay (Indien) mit 3:1, verlor dann aber gegen das tschechische Paar Petr Wasik / Ales Hanl mit 0:3 und im abschliessenden Gruppenspiel gegen die Franzosen Ludovic Seroux / Jocelyn Cheneau mit 2:3 – und schied damit nach der Gruppenphase aus.

Manbary spielte das Herren-Doppel über 60 gemeinsam mit dem Deutschen Mike Rucks. Mit einem Sieg (3:1 gegen Bostelmann / Jeong) und zwei Niederlagen erreichte das Duo das Weiterkommen nicht.

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