Zerstörung „Gelobtes Land“
Auf meinem Baugrundstück in Eschen versuche ich das Projekt „Gelobtes Land“ zu verwirklichen. Es ist ein Friedensprojekt mit Tiny-Haus-Siedlung, selbstversorgender Landwirtschaft, Containerlager und Photovoltaikanlage. Hier sollen Menschen in Not unbürokratisch Unterstützung erhalten und Veranstaltungen stattfinden.
Trotz mehrfacher Baueingaben und Anpassungen droht am 6.6.26 die zwangsweise Entsorgung aller Fahrnisbauten zu utopischen Kosten. Die Baubehörde plant seit November lieber den riesigen logistischen Aufwand, anstatt meine vollständigen Baugesuche von Januar und April überhaupt anzuschauen.
Sie will absolut verkehrsfähige und werthaltige Container sowie Wohnwagen entsorgen. Diese stehen erst seit zwei Monaten auf ihren aktuellen absolut baurechtskonformen Stellplätzen. Gleichzeitig soll auch noch die Begradigung des Baulandes sowie das geschaffene Biotop zerstört werden.
Obwohl die Objekte baurechtskonform platziert sind und Verkauf oder Zwischenlagerung problemlos möglich wären, verweigert die Baubehörde jede gütliche Lösung. Statt Pragmatismus und Verhältnismässigkeit soll mit aller Härte ein monströses Exempel an meiner Familie statuiert werden. Ein kaum abgedeckter Sonderfall von temporär geparkten Fahrnisbauten wird wie das schwerste Bauverbrechen behandelt. Vier Baugesuche wurden wegen nichtiger Formfehler abgelehnt oder deren Prüfung wird seit fünf Monaten verweigert.
Dieses Vorgehen ist für mich existenzbedrohend. Es zeigt exemplarisch, wie der Staat ausufernd und unverhältnismässig gegen einzelne Bürger aber auch die Gesellschaft vorgeht. Mit diesem autoritärem Vorgehen unter Einsatz aller bürokratischer Hürden, wird hier meiner Ansicht nach unter persönlichem Vorsatz die Staatsgewalt missbraucht.
Wer Interesse an Containern oder Wohnwagen hat, einen temporären Stellplatz anbieten kann oder um weitere Lösungen weiss, melde sich gerne bei mir.
Carl Batliner, Eschen
