Schusswaffen-Angriff beim Korrespondenten-Dinner

Marine one

Marine one landet vor dem Weissen Haus | Foto: Gregor Meier

Während der Teilnahme von US-Präsident Donald Trump am jährlichen Korrespondenten-Dinner in Washington ist nach Angaben von Regierungsvertretern ein Schusswaffenangriff verübt worden. Nach dem Vorfall am Abend (Ortszeit) im Washingtoner Hilton-Hotel wurde der Präsident in Sicherheit gebracht, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Der mutmassliche Angreifer wurde vom Secret Service festgenommen.

Nach Angaben des Secret Service ereignete sich der Vorfall vor der Sicherheitsschleuse zur Veranstaltung. Der Präsident, First Lady Melania und weitere Regierungsmitglieder, darunter Vizepräsident Vance, wurden binnen Sekunden von der Bühne eskortiert. Bei dem Angreifer handelt es sich nach Medienberichten um einen 31-jährigen Mann aus Torrance, Kalifornien. Er war mit einer Schrotflinte, einer Handfeuerwaffe und mehreren Messern bewaffnet. Ein Secret-Service-Beamter wurde angeschossen, blieb dank seiner kugelsicheren Weste jedoch unverletzt.

In einer Pressekonferenz im Weissen Haus lobte Trump rund zwei Stunden nach dem Vorfall den Einsatz der Sicherheitskräfte. Der Schütze habe „mehrere Waffen“ gehabt und sei ein „Möchtegern-Mörder“, sagte Trump. Nach seinem Eindruck handle es sich um einen „einsamen Wolf“, also einen Einzeltäter. Der Präsident geht davon aus, Ziel des Anschlags gewesen zu sein.

Trump sprach sich zunächst dafür aus, die Presse-Gala fortzusetzen, aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde sie jedoch abgebrochen und soll innerhalb eines Monats nachgeholt werden. Trump war bereits im Juli 2024 während des Wahlkampfes knapp einem Attentat entgangen, als ihn ein Schütze im Bundesstaat Pennsylvania äusserst knapp verfehlte und ihn leicht am Ohr verletzte.

werbung_3