Schwimmgemeinschaft glänzt in Heidenheim: Zweiter Platz in der Teamwertung

Schwimmgemeinschaft Liechtenstein am 32. Internationalen Heidenheimer Schwimmfest

Schwimmgemeinschaft Liechtenstein am 32. Internationalen Heidenheimer Schwimmfest | Bild: Zvg.

Ein Wochenende voller Medaillen und Bestzeiten: Die Schwimmgemeinschaft Liechtenstein sicherte sich beim 32. Internationalen Schwimmfest in Heidenheim den hervorragenden zweiten Platz in der Mannschaftswertung und sammelte auf der schwäbischen Alb sage und schreibe 49 Medaillen. Nur der starke Konkurrent Sparta Konstanz konnte sich vor den Liechtensteiner Talenten platzieren.

Das traditionsreiche Schwimmfest der Stadtwerke Heidenheim AG war auch in diesem Jahr ein wichtiger Gradmesser für die Formkurve der liechtensteinischen Schwimmerinnen und Schwimmer. Insgesamt 175 Einzelstarts absolvierten die 20 Schützlinge der SG Liechtenstein unter der Leitung des Trainertrios Anika Door, Roland Bäder und Alexander Bregenzer über die drei Wettkampftage vom 20. bis 22. März

Vier Auszeichnen in der Kategorie «punktbeste Leistung»

In der prestigeträchtigen Wertung der punktbesten Leistungen über den gesamten Wettkampf bei den Junioren feierte die SGLI einen Doppelsieg: Luka Rohr (Jg. 2009) sicherte sich mit 608 Punkten den ersten Platz hauchdünn vor seinem Teamkollegen Jonathan Neidow (Jg. 2010) mit 605 Punkten. In der Kategorie 11 Jahre & jünger gewann Thomas Veijalainen souverän den Pokal für die punktbeste Leistung bei den Knaben und Ian Werilli wurde Dritter.
 

Jonathan Neidow und Luka Rohr als Leistungsträger

Jonathan Neidow (SCUL) zeigte sich in bestechender Form schwamm bei jedem einer Starts persönliche Bestleistungen und siegte über 200m Lagen mit sagenhaften 2:13,18 deutlich. Mit dieser Zeit führt er aktuell die Schweizer Bestenliste in seinem Jahrgang souverän an. Neben Goldmedaillen in seinem Jahrgang über 200m Lagen, 200m Freistil, 200m Rücken und 100m Schmetterling sowie Silber über 100m Brust, überzeugte er in der offenen Klasse: In den Herren-Finals holte er jeweils Silber über 100m Schmetterling und 50m Rücken.

Luka Rohr (SCAT) lieferte seine beste Leistung über 100m Freistil in starken 54,76 Sekunden ab. Weitere Goldmedaillen gewann er in seinem Jahrgang über 200m Lagen, 100m Schmetterling und 100m Freistil . Auch in den offenen Herren-Finals war er nicht zu stoppen und sicherte sich den Sieg über 100m Schmetterling sowie den zweiten Platz über 100m Freistil.

Souveräner Nachwuchs und zahlreiche Limiten

In der jüngsten Alterskategorie (2015 und jünger) führte kein Weg an Thomas Veijalainen (SCUL) vorbei. Er gewann die Punktwertung souverän und vergoldete jeden einzelnen seiner Starts über 200m Lagen, 100m Rücken, 100m Brust, 100m Freistil und 200m Brust. Sein Teamkollege Ian Werilli (BSC) komplettierte das hervorragende Ergebnis als Dritter der Punktwertung dieser Kategorie und gewann weitere Medaillen bei jedem seiner Einzelstarts.

Ein besonderes Highlight war auch das Erreichen zahlreicher Qualifikationsnormen:

Benjamin Neidow, Theo Veijalainen und Clarissa Petzold (alle SCUL) erfüllten bereits jetzt die Limiten für die Nachwuchs Schweizer Meisterschaft (NSM) im Juli in Basel.
Samina Aljimovic (SCAT), Jonathan Neidow und Luka Rohr erreichten in Heidenheim jeweils mehrere Qualifikationszeiten für die Schweizer Langbahn Meisterschaft im April.
Trotzdessen wird das Team die Meisterschaft im April nicht bestreiten, sondern ein zweiwöchiges Trainingslager in den Osterferien durchzuführen, um die Basis für die weiteren Saisonhöhepunkte zu legen. 

Beeindruckende Teamleistung über alle Jahrgänge

Die enorme Breite des Kaders spiegelte sich in der langen Liste der Medaillengewinner wider. Weiteres Edelmetall für die SGLI holten Moana Camijn und Natalie Rusch vom SCAT), Anna Sofia Hasler, Elin Roffler, Christina Stocker und Noemi Costa vom BSC, sowie Luise Petzold und Noah Veijalainen vom SCUL.

Doch nicht nur die Podestplätze zählten: Auch Milena Eberle, Michelle Antony (SCAT), Lia Sibio und Angelina Paz Nötzlin (BSC) zeigten durchweg starke Leistungen und konnten ihre Meldezeiten durchweg massiv unterbieten. Diese geschlossene Mannschaftsleistung war letztlich der Schlüssel zum Erfolg in der Vereinswertung. „Dass wir uns in diesem internationalen Feld als zweitstärkste Mannschaft behaupten konnten, ist ein riesiger Erfolg für den Verband und zeigt, dass die Arbeit im Nachwuchsbereich Früchte trägt“, resümierten die Trainer zum Abschluss eines intensiven Wochenendes.

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