Weniger Suppe, höhere Parkgebühren: Vorarlbergs Spitäler sparen

Krankenhaus

– Die Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) muss heuer zusätzlich zwölf Millionen Euro einsparen. Neben strukturellen Maßnahmen setzt man nun auch im Alltag den Rotstift an.

Bei Patientinnen und Patienten wird die Suppenbrühe um ein Drittel reduziert, die Einlagen bleiben gleich. Desserts sowie Milch zum Nachmittagskaffee gibt es nur noch auf Bestellung. In den Mitarbeiterkantinen entfallen Kernöl und Parmesan, Letzterer wird durch günstigeren Hartkäse ersetzt. Laut Geschäftsführer Gerald Fleisch bringen allein diese Lebensmittelmassnahmen rund 200.000 Euro.

Kritik kommt von Zentralbetriebsrat Thomas Steurer. Er spricht von Einsparungen „an der falschen Stelle“ und vermisst die Einbindung der Mitarbeitenden.

Zusätzliche Einnahmen sollen höhere Parkgebühren bringen: Der Stundentarif steigt auf 1,50 Euro, der Tageshöchstsatz auf zehn Euro. Das soll rund 700.000 Euro pro Jahr einspielen.

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