Intervention und Verhandlungsgruppe im Einsatz

Polizeiauto der Landespolizei Liechtenstein

In der Nacht auf Sonntag, 25. Januar 2026, alarmierte ein Anrufer die Landesnotruf- und Einsatzzentrale. Kurz vor 1.45 Uhr meldete er einen Mann mit Messer in einem Mehrfamilienhaus in Schaan. Der Mann schrie im Treppenhaus herum.

Mehrere Polizeipatrouillen rückten sofort aus. Ziel war, eine Eskalation zu verhindern. Beim Eintreffen hatte sich der Mann bereits in seiner Wohnung eingeschlossen. Gegenüber den Einsatzkräften erklärte er, er sei bewaffnet.

Daraufhin zog die Landespolizei die Interventionseinheit bei. Diese Einheit trainiert gezielt für gefährliche Lagen. Zusätzlich nahm ein Verhandler Kontakt auf. Er versuchte, den Mann in der psychischen Ausnahmesituation zu beruhigen und zur Aufgabe zu bewegen.

Die Gespräche blieben erfolglos. In der Folge griff die Interventionseinheit ein. Polizisten öffneten die Wohnungstür gewaltsam und überwältigten den Mann. Verletzt wurde niemand.

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