Liechtenstein packt Bewegung an: Ein neues Konzept für mehr Sport

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Liechtenstein nimmt sich dem Problem der mangelnden Bewegung an: Die Regierung arbeitet an einem Sport- und Bewegungskonzept. Die Idee: Alle sollen sich mehr bewegen, vom Freizeitsportler bis zum Profi. Acht Massnahmen stehen im Fokus, darunter Sportkoordinatoren, stärkere Schulsportangebote und bessere Wege für Radfahrer.

Warum ist das so wichtig? Weil kaum ein Jugendlicher die empfohlenen 60 Minuten Bewegung pro Tag schafft – und das ist schlecht für die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Was passiert gerade? Dazu hat Regierungsrätin Dominique Hasler auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bettina Petzold-Mähr (FBP) Einblick in die Massnahmen gegeben, an denen derzeit gearbeitet wird. Bei den Schulen gibt es bereits Projekte wie «FlickFlack», wo Lehrer als Gesundheitsboten fungieren. Auch coole Aktionen wie „Walk’n’Bike to school“ bringen Bewegung zurück in den Schultag.

Bis Herbst 2024 soll ein Konzept für Sport- und Bewegungskoordinatoren fertig sein. Diese werden künftig ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt sein, um das Sportangebot zu verbessern. Mit 70 Prozent Stellenanteil wird der Präventionsbereich verstärkt. Die Zusammenarbeit mit Fachleuten und Verbänden soll ausgebaut werden. Ziel ist es auch, Sport und Bewegung noch stärker in den Alltag der Menschen zu integrieren.

Ein Konzept für Sportlerförderung, orientiert an erfolgreichen internationalen Beispielen. Bis Ende 2025 soll es stehen.

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