VU Triesenberg schickt Christoph Beck erneut ins Rennen
VU Kandidaten für den Triesenberger Gemeinderat | Foto: Zvg.
Christoph Beck will Gemeindevorsteher von Triesenberg bleiben. Die VU-Ortsgruppe hat den Amtsinhaber, der die Walsergemeinde seit 2015 führt, am Mittwochabend im Hotel Kulm für die Gemeindewahlen vom 14. März 2027 nominiert. Mit ihm treten sieben Kandidaten für den Gemeinderat an.
Beck will begonnene Projekte zu Ende führen und Triesenberg weiterentwickeln, ohne die Traditionen aus den Augen zu verlieren. Das Amt sei für ihn eine Herzensangelegenheit, sagte er: „Triesenberg ist meine Heimat. Hier sind meine Wurzeln. Mich weiterhin für unsere Gemeinde und die Menschen am Bäärg einzusetzen, ist für mich mehr als nur ein Amt.“
Drei Bisherige, vier Neue
Für den Gemeinderat setzt die VU auf eine Mischung aus Erfahrung und neuen Gesichtern. Mirco Beck, Michael Gätzi und Thomas Lampert sitzen bereits im Gremium und stellen sich zur Wiederwahl. Neu auf der Liste stehen Rebecca Kiebler, Andy Konrad, Michael Mella und Mario Wolfinger. Ihre Hintergründe reichen von Kultur und Vereinsleben über Familie und Gewerbe bis zu technischen und wirtschaftlichen Fragen.
Lampert führt als Geschäftsführer die Gebr. Lampert AG und die Heizwerk Malbun AG. In seiner Freizeit ist er als Hundeführer bei den Liechtensteiner Rettungshunden im Einsatz, fährt Velo, wandert und geht campen. Ein Anliegen ist ihm die Weiterentwicklung des Naherholungsgebiets Steg-Malbun.
Wolfinger ist dreifacher Familienvater und lebt seit 19 Jahren in Triesenberg. Er wolle die Gemeinde aktiv mitgestalten und neue Chancen nutzen, sagt er. Bewährtes schätze er, zugleich sei er offen für neue Ideen und Veränderungen.
Antreten will das Team unter dem Motto „zualosa, apagga, umsetza“ – zuhören, anpacken, umsetzen. Bewährtes soll erhalten bleiben, ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen ausser Acht zu lassen.
Mirco Beck, zugleich Obmann der Ortsgruppe, sieht die Partei mit dieser Zusammensetzung gut gerüstet. Glückwünsche überbrachten Regierungsrat Emanuel Schädler und VU-Parteipräsident Mario Wohlwend. Bei einer Gerstensuppe klang der Abend aus.

