Lesermeinung zum Verkehr

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Symbolbild für den Leserbrief. Das Bild stammt von der Redaktion, nicht von der Leserbriefschreiberin

Im Vaterlandmagazin Mobilität, Oktober 2026, wird das Thema: «Verkehr der Zukunft» thematisiert. Bezüglich der Eisenbahn durch Liechtenstein, von Feldkirch nach Buchs wird erwähnt, dass 123 Millionen für die Modernisierung der Bahnstrecke und den Bahnhof Nendeln investiert wurden. Die Sanierung der drei Bahnschranken beim Areal Bahnhof Nendeln und die sechs Barrieren Mitten in Schaan wurden nicht saniert. Es gab nicht einmal eine politische Diskussion darüber. Zwischen Feldkirch und Wien wurden die vergangenen Jahrzehnte praktisch alle Bahnschranken durch Unterführungen oder Brücken ersetzt.

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht als Behörde sämtliche Eisenbahn-Unfälle in der Schweiz. Schwere Bahnunfälle passierten in der Regel immer bei einspurigen Strecken und bei niveaugleichen Bahnübergängen. Die Strecke von Nendeln nach Buchs ist und bleibt auch nach der Millioneninvestition immer noch einspurig. So auch die 9 Bahnübergänge mit Barrieren. In diesen Beziehungen muss sich unsere Politik schon viele Vorwürfe machen, weil nicht wenigstens in Nendeln der niveaugleiche Bahnübergang an der Hauptstrasse von Nendeln nach Eschen durch eine Bahnüberführungen ersetzt wurde.

Seit 30 Jahren nichts neues. Auch das Engagement für eine Hochbahn ist schon 30 Jahre alt.

Die Vision wurde bereits im dystopischen Sciencefilmklassiker „Fahrenheit 451“, gedreht im Jahre 1966 mit dem Schauspieler Oskar Werner, der in Triesen wohnte, verankert.

Hans Frommelt, Gapont, Triesen