Pop-up „Buralada» eröffnet in Schaan

Eröffnung Buuralada

Seit heute hat Schaan einen neuen Treffpunkt für regionale Produkte: Im ehemaligen Ladenlokal von Foto Kaufmann eröffnete der Pop-up-Bauernladen „Buralada». Für drei Monate bietet er Produzentinnen und Produzenten aus der Region eine Verkaufsfläche.

Initiant Toni Büchel zeigte sich bei der Eröffnung überrascht vom raschen Erfolg des Projekts. „Ich habe gedacht, das ist eine schöne Idee, aber dass es anderthalb Monate später schon am Gipfel ist, habe ich noch nie gedacht. Vor allem habe ich noch nie gedacht, dass es schon so gut herkommt.» Die Idee sei zunächst „recht einfach gestrickt» gewesen. Büchel bedankte sich ausdrücklich bei allen beteiligten Produzentinnen und Produzenten dafür, dass sie sich spontan und mit Vertrauen in das noch unfertige Konzept eingelassen hätten.

Ein besonderer Dank ging an die Gemeinde Schaan, die das leerstehende Lokal zur Verfügung gestellt hat. Büchel lobte den unkomplizierten und wenig bürokratischen Ablauf: Die Gemeinde habe sich das Vorhaben angeschaut, sei aber rasch zum Schluss gekommen, das Projekt zu unterstützen, und habe das Lokal gerne zur Verfügung gestellt. Auch bei kurzfristigen Anliegen, etwa nach einer zusätzlichen Sitzbank, habe man sich sehr entgegenkommend gezeigt.

Rückhalt von Verein Feldfreunde und Bionetz

Zum Zustandekommen des Pop-ups habe massgeblich der Verein Feldfreunde beigetragen. Büchel dankte insbesondere Michaela vom Verein für ihre Unterstützung sowie Julia und Florina, die unter anderem für die Gestaltung des Logos verantwortlich zeichneten. Auch aus dem Bionetz-Umfeld der Feldfreunde kam Unterstützung: Rojan, Willi und Georg brachten sich weit über ihre Funktion als Bionetzbetriebe hinaus ein – etwa mit Blumen aus dem eigenen Garten, die im Laden ebenfalls erhältlich sind.

Büchel machte deutlich, dass der Laden noch nicht in allen Belangen ausgereift sei – etwa fehle bislang eine ausgebaute Kassenlösung. Man habe sich aber bewusst dafür entschieden, mit dem Start nicht zu warten, bis alles perfekt sei: „Wir möchten jetzt starten und wir möchten nicht warten, bis alles super ist und bis wir eine perfekte Lösung haben. Wir fangen jetzt an und werden uns im Prozess weiterentwickeln, das auch optimieren.» Trotz der eigenen Rolle als „Hummerwurstler» zeigte sich Büchel dankbar für das engagierte Team, das aus der ursprünglichen Schnapsidee ein tragfähiges Projekt gemacht habe.

hitze.li