Landesfeuerwehrfest 2026 – Gamprin, wo soss

Beim 116. Liechtensteinischen Landesfeuerwehrfest versammelten sich am Wochenende Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus dem ganzen Land sowie zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. Das Fest bot eindrucksvoll, was die Feuerwehr ausmacht – Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und gelebte Kameradschaft.

Der Samstag begann mit dem Eintreffen der Feuerwehrsektionen aus allen Gemeinden Liechtensteins. Nach einer Andacht im Festzelt präsentierte die Jugendfeuerwehr eine Wettkampfübung. Die jungen Feuerwehrleute zeigten dabei ihr Können und bewiesen eindrucksvoll, wie viel Engagement und Training hinter ihrer Arbeit steckt.

Ein Höhepunkt war der traditionelle Festeinmarsch. Angeführt von den Fahnen der Freiwilligen Feuerwehr Gamprin und des Liechtensteinischen Feuerwehrverbandes marschierten die Feuerwehren, begleitet von der Dudelsackformation „The First Leiblach Valley Pipes and Drums“, zum Festgelände. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strassen und spendeten den Teilnehmenden begeisterten Applaus.

Beim anschliessenden Festakt standen jene Menschen im Mittelpunkt, die oft im Hintergrund wirken: die Feuerwehrangehörigen. Insgesamt wurden 42 Jubilare für ihre langjährige Treue und ihren Dienst an der Bevölkerung geehrt. Gemeinsam bringen sie es auf beeindruckende 1’500 Dienstjahre. Die Ehrungen unterstrichen die grosse Bedeutung des freiwilligen Engagements für die Sicherheit im Land.

In ihren Ansprachen würdigten Innenminister Hubert Büchel und Landesfeuerwehrkommandant  Peter Ospelt den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Immer wieder wurde betont, dass eine funktionierende Gemeinschaft auf Menschen angewiesen ist, die Verantwortung übernehmen und bereit sind, anderen zu helfen.

Auch nach dem offiziellen Teil blieb die Stimmung ausgezeichnet. Der Musikverein Konkordia Gamprin sowie die Partyband „Meilenstein“ sorgten für beste Unterhaltung. Ein weiteres Highlight war die Versteigerung des kunstvoll gefertigten „Feuerbullen“, dessen Erlös einem gemeinnützigen Zweck zugutekommt.

Am Ende blieb vor allem eines: die Erkenntnis, dass die Feuerwehren weit mehr sind als eine Einsatzorganisation. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft – und eine starke Gemeinschaft, die auch abseits von Einsätzen zusammenhält.

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